Gerade jetzt wo es wieder richtig richtig kalt und ungemütlich ist, sehnt man sich nach einer warmen Suppe! Warum denn icht mal eine leckere Gemüsesuppe mit Hackfleischbällchen? Es geht schnell und macht von Innen wunderbar warm... wenn es draußen schon nicht warm ist :-)
Zutaten:
Suppengemüse nach Geschmack (Karotte, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel ect.)
1,5 l Wasser
Gemüsebrühe
250 - 300 g Hackfleisch (ich habe Rinderhackfleisch verwendet), noch besser wäre Rindertatar
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
gehackte Petersilie
gehackter Majoran
getrockneter Thymian
1 Ei
Semmelbrösel nach Gefühl
1 EL Tomatenmark oder Senf
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Die Zwiebel und Knoblauchzehe putzen und sehr fein schneiden, anschließend in eine Schüssel geben. Das Hackfleisch, sowie alle weiteren Zutaten hinzugeben und mit den Händen sehr gut verkneten, sodass ein homogener Teig entsteht.
Das Gemüse putzen und kleinschneiden. Hierbei darauf achten, dass Karotten und Pertersilienwurzel nicht zu groß und Lauch hingegen nicht zu fein geschnitten wird, sodass alles in der gleichen Zeit gar werden kann. Wasser in einem Topf erhitzen und die Gemüsebrühe darin lösen und aufkochen. Nun das Gemüse, bis auf den Lauch, in den Topf geben und erneut zum Kochen bringen.
Nun nach und nach mit feuchten Händen aus dem Hackfleisch kleine Bällchen formen und direkt in die Suppe gleiten lassen. Anschließend ca 20 - 25 min leicht vor sich hinkochen lassen. Nach ca 20 min den Lauch hinzugeben. Falls ihr, wie ich, Rinderhackfleisch verwendet habt, muss im Anschluss noch das ausgetretene Fett von der Suppe geschöpft werden. Bei Rindertatar tritt dieses Problem nicht auf.
Anschließend die Suppe in der Lieblingschüssel mit dem Lieblingslöffel genießen.
Tipp: Dazu passt frisches Brot und eine warme Decke.
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Mittwoch, 26. April 2017
Mittwoch, 28. Dezember 2016
Kleine Dinkelvollkornsemmeln mit Quark
Gesunde Semmeln gefällig? Gesund, variabel und lecker! Wenn ihr die Semmeln in größerer Menge herstellt und backt, könnt ihr einige portionsweise einfrieren und dann je nach Bedarf nochmal im Ofen aufbacken. So hat man quasi immer frische Brötchen im Haus :-)
Zutaten für 20 Stück (klein):
500 g Magerquark
2 Eier
500 g Dinkelvollkornmehl
2 Päckchen Backpulver
ca 1 TL Salz
Schabziger Klee
gemahlener Kümmel
gemahlener Koriander
Körnermischung (Kürbis, Sonnenblumen, Sesam)
Zubereitung:
Die Eier mit dem Magerquark schön zu einer glatten Masse verrühren. Mehl mit Backpulver, Salz und Gewürzen mischen, zu der Quarkmasse geben und mit Knethaken vermengen.
Nun den Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen Wurst formen. Nun die Wurst in 10 gleichgroße Teile unterteilen und daraus Kugeln formen.
Die Kugeln mit genügend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Nun die Teiglinge mit einem Messer kreuzförmig einschneiden und je nach Geschmack die Körner und Samen darauf verteilen.
Nun werden sie bei 180 °C Umluft 20 - 30 min gebacken.
Tipp: Die Semmeln können mit Röstzwiebeln oder auch mit Oliven, Kräuter und getrockneten Tomaten verfeinert werden.

Zutaten für 20 Stück (klein):
500 g Magerquark
2 Eier
500 g Dinkelvollkornmehl
2 Päckchen Backpulver
ca 1 TL Salz
Schabziger Klee
gemahlener Kümmel
gemahlener Koriander
Körnermischung (Kürbis, Sonnenblumen, Sesam)
Zubereitung:
Die Eier mit dem Magerquark schön zu einer glatten Masse verrühren. Mehl mit Backpulver, Salz und Gewürzen mischen, zu der Quarkmasse geben und mit Knethaken vermengen.
Nun den Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen Wurst formen. Nun die Wurst in 10 gleichgroße Teile unterteilen und daraus Kugeln formen.
Die Kugeln mit genügend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Nun die Teiglinge mit einem Messer kreuzförmig einschneiden und je nach Geschmack die Körner und Samen darauf verteilen.
Nun werden sie bei 180 °C Umluft 20 - 30 min gebacken.
Tipp: Die Semmeln können mit Röstzwiebeln oder auch mit Oliven, Kräuter und getrockneten Tomaten verfeinert werden.

Mittwoch, 13. Mai 2015
Kartoffel-Spargelcremesuppe mit Bärlauchbutter und Croûtons
Die Spargelzeit ist da!!! Wenn es Spargel gibt, gibt es auch automatisch Spargelsuppe. Denn der gute Spargelsud ist ja bei den teuren Stangen viel zu Schade zum wegschütten. Aber immer nur die klassische Spargelcremesuppe? Nee... das ist eindeutig zu langweilig. Außerdem bin ich kein Freund von Spargelsuppe, die zum Abschluss noch legiert wird... Naja, wie dem auch sei... Heute gibt es mal eine andere Art von Spargelsuppe, nämlich Kartoffel-Spargelcremesuppe! Klingt auch erstmal langweilig, aber mit Bärlauchbutter und knusprigen Croûtons wird diese Suppe zum echten Hit!
Zutaten für 2 Personen mit großem Hunger:
1 - 1,5 l Spargelsud (Ich koche meinen Spargel immer mit einem Stück Butter und einem Stück Zucker und koche anschließend im Sud die Schalen etwa 20 min lang aus)
1 kleine Zwiebel
4 - 5 mittelgroße Kartoffeln
n. B. ein Schuss Sahne
1 - 2 Stückchen Bärlauchbutter
Salz
Pfeffer
2 - 3 Scheiben Vollkorntoast oder Weißbrot
Butter und Öl
Zubereitung:
Die Zwiebel putzen, halbieren und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Nun etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln mit den Kartoffeln darin anschwitzen. Nun mit Spargelsud ablöschen und etwa 15 - 20 min köcheln lassen, bis die Kartoffeln sehr weich sind.
In der Zwischenzeit die Toastscheiben in Würfel schneiden und mit Butter und etwas Salz in der Pfanne solange braten, bis sie knusprig sind.
Nun die Suppe mit einem Pürierstab pürieren und anschließend mit Salz, Pfeffer und eventuell Sahne abschmecken. Die heiße Suppe nun in einen Teller geben und ein Stück Bärlauchbutter hineinlegen.
Sobald diese zerlaufen ist, können die Croûtons mit in die Suppe springen und die Löffelei kann beginnen. Guten Appetit!
Zutaten für 2 Personen mit großem Hunger:
1 - 1,5 l Spargelsud (Ich koche meinen Spargel immer mit einem Stück Butter und einem Stück Zucker und koche anschließend im Sud die Schalen etwa 20 min lang aus)
1 kleine Zwiebel
4 - 5 mittelgroße Kartoffeln
n. B. ein Schuss Sahne
1 - 2 Stückchen Bärlauchbutter
Salz
Pfeffer
2 - 3 Scheiben Vollkorntoast oder Weißbrot
Butter und Öl
Zubereitung:
Die Zwiebel putzen, halbieren und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Nun etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln mit den Kartoffeln darin anschwitzen. Nun mit Spargelsud ablöschen und etwa 15 - 20 min köcheln lassen, bis die Kartoffeln sehr weich sind.
In der Zwischenzeit die Toastscheiben in Würfel schneiden und mit Butter und etwas Salz in der Pfanne solange braten, bis sie knusprig sind.
Nun die Suppe mit einem Pürierstab pürieren und anschließend mit Salz, Pfeffer und eventuell Sahne abschmecken. Die heiße Suppe nun in einen Teller geben und ein Stück Bärlauchbutter hineinlegen.
Sobald diese zerlaufen ist, können die Croûtons mit in die Suppe springen und die Löffelei kann beginnen. Guten Appetit!
Samstag, 4. April 2015
Superschnelles Kastenbrot ohne Sauerteig
Dieses Brot ist wirklich der Hammer! Es geht so schnell und schmeckt so gut, dass man kaum aufhören kann, sich nochmal ein Butterbrot zu schmieren! Endlich ein Brot, das wirklich immer funktioniert! Brotbacken war bis jetzt ein rotes Tuch für mich. Ich habe nicht die Zeit, mir 3 Tage vorher zu überlegen, ob ich in 3 Tagen ein Brot brauche oder nicht. Und dann auch noch einen Sauerteig ansetzen, der einem dann womöglich nicht gelingt?? Ne, ne... nicht mit mir! Dieses Brot kann man mittags wunderbar schnell backen und am Abend gleich zur Brotzeit vertilgen. Also traut euch und backt euer Brot selbst! Es lohnt sich!
Zutaten für eine 26er Kastenform:
500 g Mehl Typ 1050
450 ml lauwarmes Wasser (oder 500 ml Buttermilch - erwärmt)
1 - 2 El Essig- nur nötig bei der Variante mit Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 El Salz
1 EL gemahlener Koriander
1 EL gemahlener Kümmel
1 1/2 TL gemahlener Schabzigerklee
2 - 3 El Sonnenblumenkerne oder andere Kerne/Haferflocken
Zubereitung:
Hefe, Salz und Gewürze in eine Rührschüssel geben und das lauwarme Wasser (oder alternativ Buttermilch) zusammen mit dem Essig darübergießen. Nun etwas umrühren, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Anschließend das Mehl hineingeben und mit Knethaken zu einem Teig verrühren. Zwischendurch die Kerne hineingeben und nochmals unterrühren.
Nun eine Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und etwas glattstreichen. Den Teig nun in der Form etwa 20 - 30 min gehen lassen. Anschließend in der Mitte des Teiges mit dem Messer etwas einschneiden, sonst bricht es euch seitlich etwas auf... das ist zwar nicht schlimm, aber mit dem 'Bruch' in der Mitte siehts etwas schöner aus.
Anschließend ein tiefes Backblech mit Wasser füllen und auf den Boden des Ofens schieben. Die Form nun bei 180 °C auf einem Gitter in den Ofen geben und 1 1/2 Stunden backen.
Tipp: Seid experimentierfreudig! Ganze Kümmelkörner oder Kräuter machen das Brot noch würziger und individueller. Auch getrocknete Tomaten schaffen im Brot für Abwechslung.
Zutaten für eine 26er Kastenform:
500 g Mehl Typ 1050
450 ml lauwarmes Wasser (oder 500 ml Buttermilch - erwärmt)
1 - 2 El Essig- nur nötig bei der Variante mit Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 El Salz
1 EL gemahlener Koriander
1 EL gemahlener Kümmel
1 1/2 TL gemahlener Schabzigerklee
2 - 3 El Sonnenblumenkerne oder andere Kerne/Haferflocken
Zubereitung:
Hefe, Salz und Gewürze in eine Rührschüssel geben und das lauwarme Wasser (oder alternativ Buttermilch) zusammen mit dem Essig darübergießen. Nun etwas umrühren, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Anschließend das Mehl hineingeben und mit Knethaken zu einem Teig verrühren. Zwischendurch die Kerne hineingeben und nochmals unterrühren.
Nun eine Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und etwas glattstreichen. Den Teig nun in der Form etwa 20 - 30 min gehen lassen. Anschließend in der Mitte des Teiges mit dem Messer etwas einschneiden, sonst bricht es euch seitlich etwas auf... das ist zwar nicht schlimm, aber mit dem 'Bruch' in der Mitte siehts etwas schöner aus.
Anschließend ein tiefes Backblech mit Wasser füllen und auf den Boden des Ofens schieben. Die Form nun bei 180 °C auf einem Gitter in den Ofen geben und 1 1/2 Stunden backen.
Tipp: Seid experimentierfreudig! Ganze Kümmelkörner oder Kräuter machen das Brot noch würziger und individueller. Auch getrocknete Tomaten schaffen im Brot für Abwechslung.
Freitag, 2. Januar 2015
Silvesterbuffet: Pyrenäisches Zwiebelbrot ohne Tütchen
Vor einiger Zeit stieß ich auf ein Rezept für ein sehr schmackhaft aussehendes Zwiebelbrot. Als ich mir das Rezept aber genauer ansah, wurde meine Freude sogleich getrübt! Fertigtütchen und Konsorten hielten dort Einzug... Da ich gar kein Freund von Glutamat bin und ich auch schon seit Jahren keine Tütchen mehr benutze, musste also eine Lösung her. Tja, warum also nicht die Herausforderung annehmen? Passend zu Silvester waren natürlich sehr viele Versuchskaninchen anwesend! Also, auf gings :-) Ich kenne das Brot mit Tütchensuppe (Gott sei dank) nicht, aber ich denke, dass meine Variante das Ganze durchaus toppen kann :-) Dieses Brot passt auch super zum Grillfest oder auf einer Party!
Zutaten für 1 Kranz (6 - 8 Personen):
600 g Mehl
2 TL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
150 ml Wasser
150 ml Bier (Weißbier oder Lagerbier)
200 g Schmelzkäse
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
etwas frische Petersilie
5 - 6 EL Röstzwiebeln oder angebratene kleingeschnittene Zwiebel
6 TL Gemüsebrühepulver
100 g Butter
etwas Paprikapulver
Pfeffer
getrockneter (oder frischer) Thymian
Zubereitung:
Bier und Wasser in einem Topf erwärmen. Zucker und Hefe in eine Rührschüssel geben und das Bier-Wasser-Gemisch hineingießen und warten, bis sich die Hefe und der Zucker gelöst haben. Nun nach und nach das Mehl mit dem Rührgerät (Knethaken) einrühren und einarbeiten. Im Rezept stand 100 ml mehr Flüssigkeit, deshalb musste ich noch ordentlich Mehl hinzugeben. Bei der Angabe von 300 ml Flüssigkeit habe ich dies schon berücksichtigt. Da ich aber nicht weiß, wieviel Mehl ich noch hinzugegeben habe, kann es also sein, dass ihr ebenfalls noch etwas Mehl zusätzlich benötigt. Solange noch etwas Mehl hinzugeben, bis der Teig beim Anfassen nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Nun den Teig in der Rührschüssel zu einer Kugel formen und mit Mehl bestäuben. Anschließend mit einer Klarsichtfolie oder einem Deckel abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Ich war total erstaunt, aber das funktioniert wirklich :-)
Am nächsten Morgen die Petersilie, Knoblauch und die Frühlingszwiebeln möglichst fein schneiden. Das Ganze zusammen mit etwas Pfeffer und Paprikapulver gut unter den Schmelzkäse rühren.
100 g Butter in einem Topf erhitzen und die Röstzwiebeln und das Brühepulver einrühren.
Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf ein bemehltes Brett legen. Nun den Teig mit beiden Händen unter Einsatz von etwas Mehl gut durchkneten. Der Teig sollte anschließend nicht kleben und sich geschmeidig anfühlen. Wenn er dies doch noch tut, braucht ihr noch mehr Mehl.
Den Teig nun in etwa zu einem Rechteck ausrollen. Die Schmelzkäsemischung darauf verteilen und dünn ausstreichen. Nun die Zwiebelmischung darauf verteilen und ebenfalls, so gut es geht, ausstreichen. Jetzt etwa 2 TL Thymian darüberstreuen und den Teig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt weitere 30 min gehen lassen.
Nun die Teigrolle mit dem Messer so einschneiden, dass 3 Stränge entstehen. Darauf achten, dass die Stränge am oberen Teil der Rolle noch zusammenhalten. Also etwa 2 cm unter der oberen Kante der Rolle einschneiden und bis nach unten durchschneiden. Nun den linken und den rechten Strang etwas eindrehen, damit die Füllung nach oben zeigt. Jetzt ist Flechtarbeit gefragt. Wer es flechten kann, flechtet aus den Strängen einfach einen Zopf. Wer das nicht beherrscht, kann die Stränge auch ganz einfach ineinanderdrehen, wie es ihm beliebt. Dies muss auch alles nicht perfekt und akurat aussehen. Es ergibt einfach einen schönen Effekt und macht das Brot appetitlicher.
Wer es jetzt eilig hat und für diesen Schnickschnack keine Zeit hat, der schneidet die Rolle einfach in 1 cm dicke Scheiben und legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Das geht viel schneller und sieht trotzdem sehr schön aus. Ihr habt dann eben kein ganzes Brot mehr sondern Zwiebelschnecken. Dann natürlich nicht ganz so lange backen :-)
Wer sich aber an dieser Stelle doch für die Protzvariante entschieden hat, legt diesen geflochtenen Zopf dann in Form eines geschlossenen oder offenen Kranzes auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Ich habe den Brotteil am Anfang des Zopfes mit den Fingern noch etwas von unten nach oben aufgedrückt, sodass dieser Teil auch noch eine Marmorierung erhalten hat.
Nun backt ihr das Brot bei 200 °C Umluft etwa 45 min. Falls das Brot zu schnell arg dunkel wird, könnt ihr es mit Alufolie abdecken. Ich habe diesen Schritt in der ganzen Hektik einfach verpasst... die Röstzwiebeln werden ganz schön schnell ganz schön dunkel :-) Das Brot lauwarm oder komplett ausgekühlt servieren. Guten Appetit!
Zutaten für 1 Kranz (6 - 8 Personen):
600 g Mehl
2 TL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
150 ml Wasser
150 ml Bier (Weißbier oder Lagerbier)
200 g Schmelzkäse
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
etwas frische Petersilie
5 - 6 EL Röstzwiebeln oder angebratene kleingeschnittene Zwiebel
6 TL Gemüsebrühepulver
100 g Butter
etwas Paprikapulver
Pfeffer
getrockneter (oder frischer) Thymian
Zubereitung:
Bier und Wasser in einem Topf erwärmen. Zucker und Hefe in eine Rührschüssel geben und das Bier-Wasser-Gemisch hineingießen und warten, bis sich die Hefe und der Zucker gelöst haben. Nun nach und nach das Mehl mit dem Rührgerät (Knethaken) einrühren und einarbeiten. Im Rezept stand 100 ml mehr Flüssigkeit, deshalb musste ich noch ordentlich Mehl hinzugeben. Bei der Angabe von 300 ml Flüssigkeit habe ich dies schon berücksichtigt. Da ich aber nicht weiß, wieviel Mehl ich noch hinzugegeben habe, kann es also sein, dass ihr ebenfalls noch etwas Mehl zusätzlich benötigt. Solange noch etwas Mehl hinzugeben, bis der Teig beim Anfassen nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Nun den Teig in der Rührschüssel zu einer Kugel formen und mit Mehl bestäuben. Anschließend mit einer Klarsichtfolie oder einem Deckel abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Ich war total erstaunt, aber das funktioniert wirklich :-)
Am nächsten Morgen die Petersilie, Knoblauch und die Frühlingszwiebeln möglichst fein schneiden. Das Ganze zusammen mit etwas Pfeffer und Paprikapulver gut unter den Schmelzkäse rühren.
100 g Butter in einem Topf erhitzen und die Röstzwiebeln und das Brühepulver einrühren.
Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf ein bemehltes Brett legen. Nun den Teig mit beiden Händen unter Einsatz von etwas Mehl gut durchkneten. Der Teig sollte anschließend nicht kleben und sich geschmeidig anfühlen. Wenn er dies doch noch tut, braucht ihr noch mehr Mehl.
Den Teig nun in etwa zu einem Rechteck ausrollen. Die Schmelzkäsemischung darauf verteilen und dünn ausstreichen. Nun die Zwiebelmischung darauf verteilen und ebenfalls, so gut es geht, ausstreichen. Jetzt etwa 2 TL Thymian darüberstreuen und den Teig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt weitere 30 min gehen lassen.
Nun die Teigrolle mit dem Messer so einschneiden, dass 3 Stränge entstehen. Darauf achten, dass die Stränge am oberen Teil der Rolle noch zusammenhalten. Also etwa 2 cm unter der oberen Kante der Rolle einschneiden und bis nach unten durchschneiden. Nun den linken und den rechten Strang etwas eindrehen, damit die Füllung nach oben zeigt. Jetzt ist Flechtarbeit gefragt. Wer es flechten kann, flechtet aus den Strängen einfach einen Zopf. Wer das nicht beherrscht, kann die Stränge auch ganz einfach ineinanderdrehen, wie es ihm beliebt. Dies muss auch alles nicht perfekt und akurat aussehen. Es ergibt einfach einen schönen Effekt und macht das Brot appetitlicher.
Wer es jetzt eilig hat und für diesen Schnickschnack keine Zeit hat, der schneidet die Rolle einfach in 1 cm dicke Scheiben und legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Das geht viel schneller und sieht trotzdem sehr schön aus. Ihr habt dann eben kein ganzes Brot mehr sondern Zwiebelschnecken. Dann natürlich nicht ganz so lange backen :-)
Wer sich aber an dieser Stelle doch für die Protzvariante entschieden hat, legt diesen geflochtenen Zopf dann in Form eines geschlossenen oder offenen Kranzes auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Ich habe den Brotteil am Anfang des Zopfes mit den Fingern noch etwas von unten nach oben aufgedrückt, sodass dieser Teil auch noch eine Marmorierung erhalten hat.
Nun backt ihr das Brot bei 200 °C Umluft etwa 45 min. Falls das Brot zu schnell arg dunkel wird, könnt ihr es mit Alufolie abdecken. Ich habe diesen Schritt in der ganzen Hektik einfach verpasst... die Röstzwiebeln werden ganz schön schnell ganz schön dunkel :-) Das Brot lauwarm oder komplett ausgekühlt servieren. Guten Appetit!
Mittwoch, 8. Oktober 2014
-Snack it!- Knusprige Brotchips
Also, ich muss ja jetzt mal was gestehen! Ich steh auf Snacks und Knabberzeugs! Und die absoluten Spitzenreiter sind bei mir die bösen bösen Chips! So lecker und so ungesund! Das geht natürlich garnicht! Aber fast jeden Abend befinde ich mich im persönlichen Krieg mit mir selbst! Man muss sich das mal vorstellen... Ich steh vom Abendessenstisch auf, setz mich aufs Sofa und schon könnte die Mapferei weitergehen... schrecklich! Aber da es so anstrengend ist, immer "NEIN!" zu sich selbst zu sagen, versucht man als Mensch natürlich Alternativen zu finden! Und sind wir doch mal ehrlich... man hat einfach nicht immer Lust auf Obst! Diese Brotchips sind super für Heißhungerattacken auf dem Sofa. Man kann sie in größerer Menge herstellen und sie halten sich in einer verschließbaren Box knapp eine Woche. Außerdem kann man altes Brot auf diese Weise richtig lecker verarbeiten. Man kann diese Brotchips auch mit Kräutern, wie z.B. Rosmarin oder Thymian, verfeinern. Auch ohne Öl sind sie sehr lecker.
Zutaten:
altes Brot
Olivenöl
Salz
Knoblauch
Zubereitung:
Das Brot mit der Brotmaschine in sehr dünne Scheibchen schneiden. Anschließend in kleine Stücke schneiden.
Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem Öl vermengen. Denkbar wäre auch, das Öl mit dem Knoblauch im Mörser zu vermengen. Dabei wird das Knoblaucharoma noch intensiver.
Nun die dünnen Brotscheibchen auf einem Backpapier verteilen und mit dem Öl wirklich nur ganz dünn bestreichen. Nun die Brotscheiben noch leicht salzen.
Anschließend werden die Brotchips bei 170 °C etwa 10 min im Ofen gebacken. Passt aber etwas auf, denn sie werden schnell dunkel. Lieber vorher mal nachschauen, ob sie schon knusprig sind. Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Snacken und Knabbern :-)
Donnerstag, 21. August 2014
Chickenburger mit leichter Senfmayonnaise
Schnell, einfach, lecker. Was will man mehr? Allerdings gestaltete es sich etwas schwierig, diesen Burger zu vertilgen... Ehrlich gesagt sahen wir beide aus... ich wills gar nicht genauer beschreiben... Naja, jedenfalls wars wirklich sehr lecker und es war die schmierigen Finger wirklich wert :-)
Zutaten für 2 Personen:
2 Semmeln
1 Hähnchenbrustfilet
5 Cocktailtomaten
1 Stück Salatgurke
4 - 6 Salatblätter
Ketchup
2 EL Salatmayonnaise
2 EL Naturjoghurt
1 TL Senf
etwas Honig
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
etwas Vollkornmehl
Öl
Zubereitung:
Das Hähnchenbrustfilet längs halbieren und etwas flachklopfen. Nun mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und mit Vollkornmehl von beiden Seiten bestäuben.
Tomaten und Gurke in Scheiben schneiden. Die Semmeln halbieren und die Salatblätter waschen und trockenschütteln. Für die Sauce die Salatmayonnaise mit Senf, Joghurt, Salz, Pfeffer und Honig verrühren und abschmecken.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Hähnchenbrustscheiben darin von beiden Seiten knusprig anbraten und einige Minuten darin weiterbraten, bis sie gar sind.
In der Zwischenzeit die halbierten Semmelhälften auf dem Toaster mit der Schnittfläche nach unten knusprig toasten.
Sobald die Hähnchenfilets fertig sind, könnt ihr euch schon an das Bauen des Burgers machen und dann anschließend beherzt reinbeißen! Vielleicht hat ja einer von euch eine Taktik, einen Burger anständiger zu essen? Aber wer möchte einen Burger schon kleckerfrei essen? Das wäre doch irgendwie Stilbruch... Lasst es euch schmecken.
Zutaten für 2 Personen:
2 Semmeln
1 Hähnchenbrustfilet
5 Cocktailtomaten
1 Stück Salatgurke
4 - 6 Salatblätter
Ketchup
2 EL Salatmayonnaise
2 EL Naturjoghurt
1 TL Senf
etwas Honig
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
etwas Vollkornmehl
Öl
Zubereitung:
Das Hähnchenbrustfilet längs halbieren und etwas flachklopfen. Nun mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und mit Vollkornmehl von beiden Seiten bestäuben.
Tomaten und Gurke in Scheiben schneiden. Die Semmeln halbieren und die Salatblätter waschen und trockenschütteln. Für die Sauce die Salatmayonnaise mit Senf, Joghurt, Salz, Pfeffer und Honig verrühren und abschmecken.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Hähnchenbrustscheiben darin von beiden Seiten knusprig anbraten und einige Minuten darin weiterbraten, bis sie gar sind.
In der Zwischenzeit die halbierten Semmelhälften auf dem Toaster mit der Schnittfläche nach unten knusprig toasten.
Sobald die Hähnchenfilets fertig sind, könnt ihr euch schon an das Bauen des Burgers machen und dann anschließend beherzt reinbeißen! Vielleicht hat ja einer von euch eine Taktik, einen Burger anständiger zu essen? Aber wer möchte einen Burger schon kleckerfrei essen? Das wäre doch irgendwie Stilbruch... Lasst es euch schmecken.
Dienstag, 8. Juli 2014
Überbackenes Knäckebrot mit Spinat und Champignons
Montagabend, 18.15 Uhr, unschlüssiges Rumsitzen aufm Sofa, andauernder maßloser Platzregen... und HUNGER... was tut man da also, wenn man eigentlich Einkaufen müsste, aber keine Lust hat, klitschnass zu werden? Richtig, man öffnet den Kühlschrank, erinnert sich an irgendein Rezept das Mama früher öfter gemacht hat und freut sich, dass man endlich was aufm Teller liegen hat. Diese Sache ist eine super tolle Improvisation und Resteverwertung, geht super schnell und wenn man sich mit feuchtem Zeug (wie etwa Tomaten) in Grenzen hält, braucht man nicht mal Besteck sondern nur ein gemütlches Sofa und einen guten Film (oder ein gutes Fußballspiel) :-)
Für 2 Personen:
5 - 6 Scheiben Vollkornknäckebrot
6 - 8 Champignons
TK-Spinat (Ich hab ihn nicht abgewogen)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
5 - 6 TL Schmelzstreichkäse
6 EL fettreduzierter Gratinkäse
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch kleinwürfeln und in einer beschichteten Pfanne kurz anbraten. Danach den Spinat sowie einen kleinen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben. Nun den Deckel aufsetzen und bei geringer Hitze garen lassen.
In der Zwischenzeit die Knäckebrotscheiben mit je einem TL Schmelzkäse bestreichen und die klein geschnittenen Champignons darauf verteilen.
Nun den Spinat mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken und auf den Knäckebrotscheiben verteilen. Abschließend kommt darauf nun noch je ein EL Gratinkäse. Jetzt wird das Knäckebrot bei 175 °C im Ofen knusprig überbacken, bis der Käse zerlaufen und braun ist :-)
Für 2 Personen:
5 - 6 Scheiben Vollkornknäckebrot
6 - 8 Champignons
TK-Spinat (Ich hab ihn nicht abgewogen)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
5 - 6 TL Schmelzstreichkäse
6 EL fettreduzierter Gratinkäse
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch kleinwürfeln und in einer beschichteten Pfanne kurz anbraten. Danach den Spinat sowie einen kleinen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben. Nun den Deckel aufsetzen und bei geringer Hitze garen lassen.
In der Zwischenzeit die Knäckebrotscheiben mit je einem TL Schmelzkäse bestreichen und die klein geschnittenen Champignons darauf verteilen.
Nun den Spinat mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken und auf den Knäckebrotscheiben verteilen. Abschließend kommt darauf nun noch je ein EL Gratinkäse. Jetzt wird das Knäckebrot bei 175 °C im Ofen knusprig überbacken, bis der Käse zerlaufen und braun ist :-)
Montag, 31. März 2014
Rosmarin-Knoblauchbrot aus Bier-Hefeteig
Sobald man sich mittags oder nachmittags an der freien Luft bewegt, riecht es nach gegrilltem Fleisch und nach Holzkohle :-) Wunderbar! Somit gibt es hier ein Rezept für eine tolle knusprige Grillbeilage, die ganz beliebig abgewandelt werden kann. Man könnte es z.B. mit einer dünnen Schicht Tomatenpesto bestreichen oder andere Kräuter wie Thymian oder Salbei verwenden.
Zutaten für ein Blech:
180 g Mehl
30 g Butter
70 ml Bier
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
1 1/2 TL Trockenhefe
1 Ei
Salz, Knoblauch, Rosmarin, Olivenöl
Zubereitung:
Bier in einem Topf erwärmen und die Butter darin schmelzen. Etwas abkühlen lassen.
120 g Mehl zusammen mit dem Zucker, Hefe und Salz in einer Rührschüssel mischen und mit einem Rührgerät die Butter-Bier-Mischung einrühren. Das Ei hineinschlagen, unterrühren und so lange rühren, bis die Klümpchen verschwunden sind.
Nun mit dem Knethaken das restliche Mehl (60 g) unterrühren und etwa 3 min kneten. Nun kommt, wie bei jedem Hefeteig die Sache mit dem warmen Ort :)
Etwa eine Stunde darf der Teig nun mit einem Tuch abgedeckt gehen.
Jetzt den Teig auf die Größe eines Backblechs ausrollen ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech befördern.
Nun könnt ihr das Brot je nach Lust und Laune belegen. Bei uns war es kleingeschnittener Knoblauch, Salz, Olivenöl und gehackter Rosmarin :)
Nun wandert das Brot noch bei 180° - 200° C für etwa 20 - 30 min in den Ofen! Lasst's euch schmecken :)
Sonntag, 2. März 2014
Kulinarischer Februar 2014
Februar 2014
Die Sonne scheint ja momentan fast jeden Tag und man wird auch schon etwas leichtsinniger, was die warme Kleidung angeht... Da muss man echt noch aufpassen! Aber ich hoffe, dass es so bleibt und ich mich bald möglichst um meinen Balkon kümmern kann! Frische Kräuter und die ein oder andere Tomate werden sich dieses Jahr dort wieder einfinden :-) Aaaaaber wir wollen nicht übermütig werden... alles zu seiner Zeit! Hier aber erstmal die leckeren Rezepte des letzten Monats :)
"Querstreifen machen dick, aber wer isst schon Querstreifen?"
- Graf Fito-
Dienstag, 25. Februar 2014
Dinkelvollkorn-Kartoffelbrot mit Rosmarin
Hier wieder mal ein Brotrezept! Ich habe das Brot abends gebacken, in der Hoffnung, dass es nach einer Stunde Backzeit (so wie es im Rezept angegeben war) auch wirklich fertig ist... Falsch gedacht... Es dauerte nahe zu 2 Stunden in meinem Ofen... Aber nichts desto trotz... es schmeckte wunderbar! Ich habe es allerdings nur mit Dinkelvollkornmehl gebacken, da ich dieses noch vorrätig hatte. Wieder mal eine tolle Beilage zu Salaten und zu Gegrilltem! Bei diesem wunderbaren Wetter draußen haben ja doch schon die ein oder anderen den Grill angeworfen :-) Ach ja, das Rezept stammt aus der neuesten Lecker-Ausgabe... Also liebe Leckerredaktion... Bitte überdenkt eure Backzeiten!!
Zutaten für 1 Laib:
600 g mehligkochende Kartoffeln
5 - 6 Zweige Rosmarin
350 g Dinkelvollkornmehl (oder 200 g Weizenmehl + 150 g Dinkelmehl)
1/2 Päckchen Backpulver
150 ml Milch
Meersalz
Paprikapulver
Zubereitung:
300 g Kartoffeln schälen, kochen und mit einem Kartoffelstampfer stampfen. Bei Seite stellen und abkühlen lassen.
Den Rosmarin kleinhacken und etwas davon beiseite stellen. Nun zusammen mit Mehl, Backpulver, etwa 1 1/2 TL Salz und Paprikapulver in einer großen Schüssel mischen. Die übrigen 300 g Kartoffeln schälen, fein reiben und danach ausdrücken. Zusammen mit den gestampften Kartoffeln und der Milch zum Mehl geben und zuerst mit dem Knethaken, dann mit den Händen zu einem schönen glatten Teig verarbeiten.
Nun die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf zu einem Laib formen. Nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Oberfläche des Teiges mit einem scharfen Messer einschneiden wie es euch beliebt. Nun mit dem restlichen Rosmarin und etwas Meersalz bestreuen.
Nun bei 200 °C erstmal eine Stunde in den Ofen geben. Nach 45 min mit Alufolie abdecken. Nun müsst ihr einfach mal schauen... Vielleicht backt euer Ofen ja anders, aber ich habe nach einer Stunde Backzeit die Temperatur auf 220 °C erhöht und hatte das Brot nochmals insgesamt 40 min im Ofen. Ihr müsst euch da also etwas rantasten. Ich hab es nach dieser Zeit dann einfach rausgenommen, weil es schon kurz vor 12 Uhr war und ich einfach total müde war! Also backt es, wenn ihr Zeit habt, und nicht mal eben noch schnell ein Brot backen wollt :-) Wenn ihr ganz schnell ein Brot backen wollt empfehle ich euch das hier!
Dienstag, 4. Februar 2014
Kulinarischer Januar 2014
Januar 2014
Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und die alljährliche Völlerei hat nun auch ein Ende gefunden :-) Aus diesem Grund schreit unser Körper ja förmlich nach leichter Küche! Und genau deshalb starten wir mit diesen Rezepten ins Jahr 2014 :-)
"Das Essen ist eines der vier Zwecke des Daseins. Welches die drei anderen sind, darauf bin ich noch nicht gekommen."
- Charles Baron de Montesquieu -
Samstag, 1. Februar 2014
Klassisches Logibrot
Nun kommt auch endlich ein Lowcarbbrot dazu :-) Das Brot schmeckt wirklich lecker und hat nicht den typischen "Kuchencharakter" den viele Lowcarbbrote oftmals haben! Schade fand ich allerdings, dass das Brot bei mir nicht allzu lange gehalten hat. Nach etwa 3 Tagen roch es etwas seltsam! Aber beim nächsten Mal mache ich einfach weniger Teig und backe ein kleineres Brot :-) Das ist dann auch viel schneller verputzt. Das Rezept stammt von Slowfood Lowcarberia! Ich habe noch einige Sonnenblumenkerne in den Teig hineingegeben.
Zutaten für ein Laib:
150 g Magerquark
50 g Mandelmehl
50 g geschroteter Leinsamen
2 EL Weizenkleie
4 Eier
1 EL Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
etwas Salz
Sonnenblumenkerne
Zubereitung:
Alle Zutaten mit dem Rührgerät in einer Schüssel mischen und vermengen, sodass ein schöner Teig entsteht.
Nun eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Dies gestaltete sich bei mir sehr sehr schwierig, sodass ich die Form etwas eingefettet habe. Den Teig in die Form geben und mit Sonnenblumenkerne bestreuen.
Nun kommt das Brot bei 150 °C für 30 - 40 min in den Ofen.
Und fertig ist ein Kohlenhydratarmes Brot, besonders für die, die am Abend nicht auf Brot verzichten können/wollen. :-)
Zutaten für ein Laib:
150 g Magerquark
50 g Mandelmehl
50 g geschroteter Leinsamen
2 EL Weizenkleie
4 Eier
1 EL Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
etwas Salz
Sonnenblumenkerne
Zubereitung:
Alle Zutaten mit dem Rührgerät in einer Schüssel mischen und vermengen, sodass ein schöner Teig entsteht.
Nun eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Dies gestaltete sich bei mir sehr sehr schwierig, sodass ich die Form etwas eingefettet habe. Den Teig in die Form geben und mit Sonnenblumenkerne bestreuen.
Nun kommt das Brot bei 150 °C für 30 - 40 min in den Ofen.
Und fertig ist ein Kohlenhydratarmes Brot, besonders für die, die am Abend nicht auf Brot verzichten können/wollen. :-)
Freitag, 1. November 2013
Kulinarischer Oktober
Oktober 2013
Hallo meine lieben Leser :-)
Danke, dass ihr auch diesen Monat wieder fleißig gelesen und kommentiert habt :-)
Diesen Monat spielte das Wetter wieder total verrückt! Mein Liebster kommentierte das nur mit: "Wenn mir jemand erzählt hätte, dass ich Ende Oktober bei über 20 °C im T-Shirt schwitze..."
Und recht hat er!
Also normal ist das doch nicht! Es herbstelt ordentlich und den Blättern kann man schon ewig beim Fallen zuschauen! Also genießen wir es und regen uns nicht auf, denn wir wissen nicht, was der November für uns bereit hält :-) Außerdem haben wir jetzt doch auch endlich einen Grund, Kürbis und Eintöpfe zu essen! Lecker!
"Also wir noch dünner waren, standen wir uns näher"
- Georg Kreisler -
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Samstag, 26. Oktober 2013
Spaghetti mit Sardellen, Chili und kross gebratenem Brot nach Jamie Oliver
Diesmal wieder ein tolles, einfaches und leckeres Pastagericht von Jamie Oliver :-) Die Sardellen sind leider etwas zerfallen und somit nicht mehr gut sichtbar, geschmeckt hats aber genauso gut :-)
Zutaten für 2 Personen:
250 g Spaghetti
2 Knoblauchzehen
8 - 10 Sardellenfilets
Saft von 1 Zitrone
1 kleine rote Chilischote
150 g Weißbrot (wir hatten Baguette)
4 - 5 Stiele Thymian
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zubereitung:
Das Weißbrot in kleinere Stückchen reißen. Den Thymian abstreifen und die Zitrone auspressen. Die Chilischote in kleine Ringe schneiden. Wer es nicht so scharf mag, entfernt die Kerne und Innenhäute. Die eine Knoblauchzehe klein hacken, die andere in Scheiben schneiden.
Nun in der Pfanne Olivenöl erhitzen, die Weißbrotstückchen hineingeben und etwas braten. Dann den Knoblauch (in Scheiben) und den Thymian hinzugeben, salzen und pfeffern und weiterbraten, bis die Brotstückchen knusprig und kross sind. Hierbei mit der Hitze etwas aufpassen, da der Knoblauch sonst anbrennt und ziemlich bitter wird! Wenn die Brotstückchen fertig sind, diese einfach auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen.
Währenddessen die Nudeln in Salzwasser bissfest garen.
In der Pfanne nochmals Olivenöl zusammen mit dem kleingehackten Knoblauch leicht erhitzen und die Sardellenfilets hineinlegen. Wenn sie beginnen zu "schmelzen", mit Zitronensaft beträufeln und die Chilis hinzugeben. Das Ganze kurz ordentlich verrühren.
Die Nudeln abgießen und in die Pfanne geben. Dies vermengen, sodass die Nudeln mit Sauce bedeckt sind. Nun probieren, denn sie brauchen wohl noch etwas Salz, Pfeffer und vielleicht nochmal etwas Zitronensaft :-) Und schon ist es fertig und man kann es sich schmecken lassen!
Zutaten für 2 Personen:
250 g Spaghetti
2 Knoblauchzehen
8 - 10 Sardellenfilets
Saft von 1 Zitrone
1 kleine rote Chilischote
150 g Weißbrot (wir hatten Baguette)
4 - 5 Stiele Thymian
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zubereitung:
Das Weißbrot in kleinere Stückchen reißen. Den Thymian abstreifen und die Zitrone auspressen. Die Chilischote in kleine Ringe schneiden. Wer es nicht so scharf mag, entfernt die Kerne und Innenhäute. Die eine Knoblauchzehe klein hacken, die andere in Scheiben schneiden.
Nun in der Pfanne Olivenöl erhitzen, die Weißbrotstückchen hineingeben und etwas braten. Dann den Knoblauch (in Scheiben) und den Thymian hinzugeben, salzen und pfeffern und weiterbraten, bis die Brotstückchen knusprig und kross sind. Hierbei mit der Hitze etwas aufpassen, da der Knoblauch sonst anbrennt und ziemlich bitter wird! Wenn die Brotstückchen fertig sind, diese einfach auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen.
Währenddessen die Nudeln in Salzwasser bissfest garen.
In der Pfanne nochmals Olivenöl zusammen mit dem kleingehackten Knoblauch leicht erhitzen und die Sardellenfilets hineinlegen. Wenn sie beginnen zu "schmelzen", mit Zitronensaft beträufeln und die Chilis hinzugeben. Das Ganze kurz ordentlich verrühren.
Die Nudeln abgießen und in die Pfanne geben. Dies vermengen, sodass die Nudeln mit Sauce bedeckt sind. Nun probieren, denn sie brauchen wohl noch etwas Salz, Pfeffer und vielleicht nochmal etwas Zitronensaft :-) Und schon ist es fertig und man kann es sich schmecken lassen!
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Pilz-Tomaten-Gratin mit Brot
Ein einfaches und schnelles vegetarisches Gericht :-) Noch einen kleinen Salat dazu und es ist perfekt! Mehr gibts nicht zu sagen!
Zutaten für 2 Personen:
2 große Scheiben Bauernbrot
3 Tomaten
200 - 300 g Champignons
frischer Thymian
frischer Majoran
1 Ei
etwas Sahne
etwas Milch
geriebener Gratinkäse
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Die Brotscheiben auf den Boden einer Auflaufform legen. Die Tomaten waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Champignons putzen und vierteln. Champignons, Tomaten und Kräuter auf dem Brot verteilen.
Nun Milch mit Sahne und Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung in die Auflaufform geben und mit geriebenem Käse bestreuen.
Nun die Auflaufform für etwa 20 min in den Ofen geben und dort überbacken.
Wer es deftiger möchte, kann gekochten Schinken oder Speck anbraten und mit den Champignons und den Tomaten auf dem Brot verteilen.
Zutaten für 2 Personen:
2 große Scheiben Bauernbrot
3 Tomaten
200 - 300 g Champignons
frischer Thymian
frischer Majoran
1 Ei
etwas Sahne
etwas Milch
geriebener Gratinkäse
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Die Brotscheiben auf den Boden einer Auflaufform legen. Die Tomaten waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Champignons putzen und vierteln. Champignons, Tomaten und Kräuter auf dem Brot verteilen.
Nun Milch mit Sahne und Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung in die Auflaufform geben und mit geriebenem Käse bestreuen.
Nun die Auflaufform für etwa 20 min in den Ofen geben und dort überbacken.
Wer es deftiger möchte, kann gekochten Schinken oder Speck anbraten und mit den Champignons und den Tomaten auf dem Brot verteilen.
Dienstag, 22. Oktober 2013
Gefüllte Tomaten mit Brot und Hähnchenbrust
Gefüllte Tomaten sind so wunderbar vielseitig :-) Überhaupt finde ich gefülltes Gemüse wunderbar und auch einfach hübsch anzusehen! Bei uns gabs Bulgur und eine leichte Tomatensauce dazu.
Zutaten für 2 - 3 Personen:
2 - 4 Fleischtomaten (je nach Größe)
70 g Bauernbrot
1 Zwiebel
150 g geräucherte Putenbrust
100 g Feta
2 EL saure Sahne
geriebener Gratinkäse
Muskat
Salz
Pfeffer
gemischte Kräuter
Olivenöl
Zubereitung:
Die Tomaten waschen und den Deckel knapp abschneiden. Nun mit einem Messer oder mit einem Löffel das Fruchtfleisch herauslösen und beiseite stellen. Das Brot toasten und anschließend würfeln.
Die Zwiebel, Putenbrust und Feta in kleine würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Das Tomatenfruchtfleisch etwas kleinhacken und zusammen mit den Brotwürfeln, den Zwiebeln, dem Feta und der Putenbrust vermengen und die saure Sahne unterrühren. Nun mit Salz, Pfeffer, Muskat und den Kräutern kräftig abschmecken.
Die Masse in die Tomaten füllen und mit Käse bestreuen. Die Tomaten anschließend in eine geölte Auflaufform setzen. Nun etwa 20 bis 30 Min im Ofen bei 180 °C garen. Etwa 5 - 10 Min vor Ende der Garzeit den Deckel wieder aufsetzen.
Zutaten für 2 - 3 Personen:
2 - 4 Fleischtomaten (je nach Größe)
70 g Bauernbrot
1 Zwiebel
150 g geräucherte Putenbrust
100 g Feta
2 EL saure Sahne
geriebener Gratinkäse
Muskat
Salz
Pfeffer
gemischte Kräuter
Olivenöl
Zubereitung:
Die Tomaten waschen und den Deckel knapp abschneiden. Nun mit einem Messer oder mit einem Löffel das Fruchtfleisch herauslösen und beiseite stellen. Das Brot toasten und anschließend würfeln.
Die Zwiebel, Putenbrust und Feta in kleine würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Das Tomatenfruchtfleisch etwas kleinhacken und zusammen mit den Brotwürfeln, den Zwiebeln, dem Feta und der Putenbrust vermengen und die saure Sahne unterrühren. Nun mit Salz, Pfeffer, Muskat und den Kräutern kräftig abschmecken.
Die Masse in die Tomaten füllen und mit Käse bestreuen. Die Tomaten anschließend in eine geölte Auflaufform setzen. Nun etwa 20 bis 30 Min im Ofen bei 180 °C garen. Etwa 5 - 10 Min vor Ende der Garzeit den Deckel wieder aufsetzen.
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Superschnelles Bauernbrot
Die Brotbacklust hat mich wieder gepackt! Diesmal hab ich mir ein schnelles Rezept aus dem Internet gesucht, und siehe da... es klappte wunderbar :-) Es ist schön fluffig, geht wunderbar auf und riecht schon im Ofen sehr gut!
Zutaten für ein mittelgroßes Laib:
250 g Mehl Typ 550
250 g Mehl Typ 1050
ein gutes halbes Päckchen Trockenhefe
300 ml lauwarmes Wasser
etwa 20 g Salz
nach Belieben 1 EL Brotgewürz (Koriandersamen, Fenchelsamen, Kümmelsamen, Anis -> gemischt im Mörser gemahlen)
nach Belieben Sonnenblumenkerne oder was ihr eben wollt :-)
Zubereitung:
In einer Rührschüssel Mehl, Hefe, Salz und Gewürze vermengen. Nun das lauwarme Wasser mit Hilfe des Knethakens zu einem Teig vermengen. Sollte er zu klebrig sein, etwas Mehl nachschütten. Das sollte aber nicht der Fall sein!
Nun den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.
Wenn er schön aufgegangen ist, den Teig zu einem Laib formen, einschneiden, wie es euch beliebt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Laib mit lauwarmen Wasser bepinseln.
Das Brot wandert jetzt bei 220 ° C in den Ofen und verbleibt dort für gut 45 min. In dieser Zeit das Brot 3 mal in regelmäßigen Abständen mit Wasser bepinseln. Dadurch bekommt das Brot eine schöne dunkle Farbe.
Zutaten für ein mittelgroßes Laib:
250 g Mehl Typ 550
250 g Mehl Typ 1050
ein gutes halbes Päckchen Trockenhefe
300 ml lauwarmes Wasser
etwa 20 g Salz
nach Belieben 1 EL Brotgewürz (Koriandersamen, Fenchelsamen, Kümmelsamen, Anis -> gemischt im Mörser gemahlen)
nach Belieben Sonnenblumenkerne oder was ihr eben wollt :-)
Zubereitung:
In einer Rührschüssel Mehl, Hefe, Salz und Gewürze vermengen. Nun das lauwarme Wasser mit Hilfe des Knethakens zu einem Teig vermengen. Sollte er zu klebrig sein, etwas Mehl nachschütten. Das sollte aber nicht der Fall sein!
Nun den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.
Wenn er schön aufgegangen ist, den Teig zu einem Laib formen, einschneiden, wie es euch beliebt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Laib mit lauwarmen Wasser bepinseln.
Das Brot wandert jetzt bei 220 ° C in den Ofen und verbleibt dort für gut 45 min. In dieser Zeit das Brot 3 mal in regelmäßigen Abständen mit Wasser bepinseln. Dadurch bekommt das Brot eine schöne dunkle Farbe.
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