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Sonntag, 2. August 2015

Blitzschneller Tortilla-Flammkuchen mit Zucchini und Räuchertofu

Diesen Tortillaflammkuchen gab es kürzlich beim Mädelsabend und die Idee dafür steuerte meine liebste Freundin Anna bei. Wir haben geratscht, gelacht und den Abend genossen. Wir waren beide total begeistert, wie schnell und lecker diese Art von Flammkuchen geht. Der Boden wird schön knusprig und belegen kann man ihn ganz nach Lust und Laune. Entweder ganz klassisch mit Speck und Zwiebeln oder mit Zucchini oder anderes Gemüse nach Wahl. Dieser Flammkuchen ist ideal für kleinere Partys. Man kann einen nach dem anderen in den Ofen schieben und es sich zwischendurch gemütlich machen.

Zutaten für 2 - 3 Personen:

4 Tortillafladen
100 g Crème fraîche
1 Zwiebel
1 kleine Zucchini
80 - 100 g Räuchertofu
etwas Gratinkäse
Salz
Pfeffer
etwas Öl

Zubereitung:

Die Zucchini und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. 

Die Tortillafladen auf einer Seite ganz dünn mit Öl einpinseln. Ideal eignet sich hierzu wieder ein Ölsprüher. Nun den Tortillafladen mit der geölten Seite nach unten drehen. Den Tortillafladen nun dünn mit Crème fraîche bestreichen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zucchini, Zwiebel und Räuchertofu belegen. 

Nun noch mit Käse bestreuen und für 10 - 15 min bei 180 °C im Ofen knusprig backen.

Tipp: Bestreicht und belegt den Flammkuchen nicht zu dick. Sonst wird er matschig. Probiert ihn doch auch mal mit Ziegenkäse und Birne oder in der klassischen Form mit Speck :-)

Donnerstag, 25. Juni 2015

Selbstgemachte Gewürzgurken

"Warum nicht mal Gurken selbst einmachen?" dachte ich mir, als ich im Supermarkt an den Einmachgurken vorbeischlenderte und große Augen bekam. Meine Begeisterung wurde schnell getrübt, als ich den Zustand dieser erblickte... Naja, es brauchte letztendlich 4 Anläufe, bis ich schöne und noch einwandfreie Gurken erstehen konnte! Momentan machen wohl sehr viele Leute Gurken ein, scheint mir? Die Kiste besteht nämlich meist aus wenigen und absolut sichtbar aussortierten Gurken. Naja, es lohnt sich jedenfalls! Ich weiß, "die gekauften sind doch auch ganz gut...", ja... aber die selbstgemachten sind besser und genau so wie ihr sie haben wollt! Das ist es doch wert, oder? Macht's einfach mal... es ist auch ganz ganz leicht :-) Probiert doch auch mal eingemachten Gurkensalat!

Zutaten für etwa 3 - 4 Gläser á 800 ml:

1,5 kg Einmachgurken
1 El grobes Salz
3 kleine Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
4 - 5 TL Senfsaat
12 Pfefferkörner
4 Lorbeerblätter
4 TL Herbaria Einmachgewürz, Krumme Kerlchen
frischer Dill und/oder Dillblüten

gut 1 Liter 7-Kräuter-Essig
500 ml Wasser
50 g Salz
200 g Zucker

Zubereitung:

Die Einmachgläser sowie die Gummis vorbereiten. Sie sollen sauber und heiß ausgekocht sein - das versteht sich von selbst, oder? 

Die Gurken gründlich waschen und eventuell die Stielansätze ganz knapp abschneiden. Bitte nur einwandfreie Gurken verwenden... sonst halten sie nicht wirklich lange :-( 
Die gewaschenen Gurken in reichlich Wasser mit 1 EL Salz geben und etwa 2 Stunden ziehen lassen. Dies entzieht den Gurken Wasser und macht sie weicher! Je nachdem, wie weich oder knackig sie sein sollen, müssen sie länger oder kürzer im Salzbad liegen. 

Aus Essig, Wasser, Salz und Zucker einen Sud herstellen und diesen erhitzen. In jedes Glas je einen TL Senfsaat, 3 - 4 Pfefferkörner, 1 Lorbeerblatt, einige Dillblüten oder Dillstängel und je einen TL Herbaria-Gewürz geben. Nun die Gurken senkrecht in die Gläser stellen bzw. stopfen. Nun die Knoblauchzehen und die Zwiebeln putzen und nach belieben in Scheiben oder Achtel schneiden.  Zwiebel und Knoblauch in die Zwischenräume der Gurken stecken und darüber nochmals einige Dillblüten/Dillstängel legen.

Probiert euren Sud! Die Mengenangaben von Salz und Zucker könnt ihr natürlich variieren, je nachdem ob ihr sie süßer oder salziger wollt. Nun mit dem erhitzten Sud befüllen, sodass alle Gurken mit Flüssigkeit bedeckt sind. Die Gläser anschließend fest verschließen.

Jetzt gehts ans "Einkochen". Den Backofen auf 100 °C erhitzen. Eine Blechauflaufform mit etwas Wasser befüllen und die Gläser, ohne dass sie sich berühren, hineinstellen. Die Gläser sollten etwa 1 - 2 cm im Wasser stehen. Nun wandern sie für eine gute Stunde in den Ofen, bis sich an den Rändern kleine Bläschen zeigen. 

Anschließend abkühlen lassen und an einem kühlen und dunklen Ort mindestens 4 Wochen, besser länger, lagern und anschließend genießen.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Zitronige Frischkäse-Quarktorte mit Knusperboden

Der Sommer ist da :-) Es hat schwüle 30 Grad und ich bin heilfroh, einen Sonnenschirm auf meinem völlig überhitzten Balkon zu besitzen! Aber wollen wir nicht jammern, denn nach diesen warmen Temperaturen und viel Sonne haben wir uns ja schließlich jetzt lange genug gesehnt. Heute zum Feiertag muss also auch eine Torte her. Aber wer will bei diesen Temperaturen schon einen schweren und mit Schokolade vollgepampten Kuchen essen?? Ein zitronig-frischer Kuchen macht sich doch da gleich viel besser, oder nicht?

Zutaten für eine 26cm - Springform:

225 g Kekse (Ich habe Vollkorn- und normale Butterkekse zu gleichen Teilen genommen)
80 g Butter

2 große Zitronen
150 - 180 g Zucker (je nach Geschmack)
200 g Doppelrahmfrischkäse
200 g fettreduzierter Frischkäse (17%)
400 g Magerquark
50 ml Sahne
3 TL Vanillezucker
7 Blatt Gelatine

Zubereitung:

Die Kekse in einer Küchenmaschine zu sehr feinen Bröseln verarbeiten. Das geht auch mit Gefrierbeutel und einem Nudelholz. Mir platzen die Beutel aber immer auf... :( Etwas Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen und diese anschließend gut mit den Bröseln vermengen. Nun eine Springform mit Backpapier bespannen und die Bröselmasse zu einem Boden in die Springform drücken. Den Backofen auf 150 °C vorheizen und den Boden etwa 20 - 30 min backen. Darauf kann man auch verzichten, jedoch bleiben die Brösel nach dem Backen knuspriger und saugen sich dann nicht so schnell mit der Feuchtigkeit der Quarkmasse voll. Anschließend herausnehmen und komplett auskühlen lassen. 

Nun von 2 Zitronen die Schale abreiben und anschließend auspressen. Frischkäse, Quark, Sahne, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale und -saft  in einer Rührschüssel mit dem Rührgerät gut verrühren. Währendessen die Gelatine in Wasser einweichen und anschließend gut ausdrücken. Die Gelatine nun in einem Topf bei sehr geringer Hitze (ich mache es immer im Wasserbad) schmelzen. Nun ca. 2 - 3 EL von der Frischkäsemasse unter die Gelatine rühren. Erst danach die Gelatinemasse zügig mit dem Rührgerät unter die restliche Creme rühren. Achtung: Rührt nie die flüssige Gelatine direkt in die Creme ein. Sonst habt ihr einen einzigen Gelatineklumpen in eurer Creme, und das wollen wir ja nicht). 

Den Boden vorsichtig aus der Springform lösen und einen Metalltortenring darum spannen. Wer keinen Tortenring hat, lässt den Boden einfach in der Springform. Nun die Quarkmasse auf den Boden gießen und glattstreichen.

Nun wandert der Kuchen für mindestens 5 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank. Anschließend mit einem Messer vorsichtig aus der Form lösen und nach Lust und Laune dekorieren und verzieren. 



Montag, 11. Mai 2015

-Snack it!- Knusprige Blumenkohlblätterchips aus dem Ofen

Nachdem ihr nun schon meine leckeren Petersilienwurzelchips kennt, kann ich euch natürlich dieses Rezept nicht vorenthalten. Was macht ihr denn immer mit den vielen Blättern, in den liebervoll der Blumenkohl von Mutter Natur eingepackt wurde? IN DEN MÜLL? ERNSTHAFT? Na gut, ich gebs zu, bei mir wanderten die bis jetzt auch in den Müll oder sie wurden in Suppen verkocht! Aber wieso überhaupt? In aller Munde waren vor einiger Zeit die Cale-Chips... Chips aus Grünkohl. Also, mal unter uns... mir schmecken diese Grünkohlchips ja nicht, aber jedem das seine. Ich für meinen Teil fand diese Variante viel besser. Zum einen muss man sich nicht die Haken ablaufen, um hier in Bayern diesen Grünkohl zu bekommen und zum anderen sind sie die perfekte Art der Restverwertung was die Verarbeitung des Blumenkohls angeht. Wir wollen ja schließlich auch so viel wie möglich von den Lebensmitteln haben, die wir gekauft haben! Also ran ans Werk, es kann losgeknuspert werden :-)
 
Zutaten:

Blätter von 2 Blumenkohlköpfen
Olivenöl
Salz

Zubereitung:

Für diese Chips eignen sich die schönen Blätter unter den unschönen. Also die alten Blätter rundherum abschneiden und die schönen jungen Blätter vom Strunk lösen. Der Mittelstrang der Blätter wird nach dem Backen im Ofen etwas zäh. Mich störte das nicht, wer das allerdings nicht möchte, schneidet ihn einfach heraus. 

Ich habe nun jedes Blatt, je nach Größe in der Mitte halbiert und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Hierbei darauf achten, dass sie sich nicht überlappen. Ich verwende nun wieder meinen altbewährten Ölsprüher, der hierfür wirklich genial ist. Das Blatt wird nicht in Öl ertränkt sondern erhält eine wunderbar dünne Schutzschicht aus Öl. Nachdem jedes Blatt mit Öl besprüht ist, müssen sie noch gesalzen werden. Seid vorsichtig, das Blatt ist nur sehr dünn und benötigt wirklich nicht viel Salz. 

Nun wandern die Bleche für 2,5 - 3 Stunden bei 120 °C Umluft in den Ofen. Lasst dabei die Ofentür einen Spalt weit geöffnet. Somit trocknen sie schneller. Sie sind fertig, wenn das komplette Blatt getrocknet ist und sich nicht mehr biegen lässt.

Samstag, 9. Mai 2015

-Snack it!- Knusprige Petersilienwurzelchips

Heute mal was ganz anderes. Diese leckeren Petersilienwurzelchips durften sich vor ein paar Tagen mit uns zusammen aufs Sofa verkrümeln. Als ich sie aufs Blech gelegt hab, dachte ich mir noch "Oh, ob das denn überhaupt schmeckt?". Aber ja, es schmeckt wirklich super gut und sie haben nicht mehr den typischen intensiven Petersilienwurzelgeschmack. Probiert es aus und lasst euch überraschen. 

Zutaten für 2 Personen zum Knabbern:

4 - 5 Petersilienwurzeln
Olivenöl
Salz 

Zubereitung:

Die dünnen Spitzen der Petersilienwurzeln habe ich weggeschnitten, da sie im Ofen verbrennen würden. Diese können aber problemlos anders verarbeitet werden, z.B. in Suppe, Eintopf oder Gemüsesauce.

Die Petersilienwurzeln schälen und nun der Länge nach mit einer Brotschneidemaschine in etwa 1 - 2 mm dicke Scheiben schneiden. Ich schneide sie nicht in runde Scheiben, sondern der Länge nach, da die Chips etwas an Größe verlieren und sonst sehr klein werden.

Anschließend die Scheiben einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Öl besprühen. Ich habe dafür einen Ölsprüher verwendet. So ein Teil ist wirklich super dafür, da die Chips schön knusprig aber trotzdem nicht zu fettig werden. Anschließend noch vorsichtig mit Salz würzen.

Nun wandern die Chips für etwa 2,5 - 3 Stunden bei 120 °C bei Umluft in den Ofen, bis sie komplett trocken und knusprig geworden sind. Ich habe die Ofentür ein Stück geöffnet lassen. Somit kann der Dampf entweichen.

Donnerstag, 26. Februar 2015

-Snack it!- Knusprig würzige Kirchererbsen

 Leckere knusprige Kichererbsen sind doch echt mal eine Abwechslung zu den immer gleichen Chips und Salzstangen. Diese Kichererbsen machen den Abend vorm Fernseh oder den Spieleabend zu einem echten Hit. Sie sind knusprig, würzig und so lecker! Außerdem kann man sie wunderbar nach dem persönlichen Geschmack variieren. Heute gibt es sie im orientalischen Style. Das passt zum Geschmack der Kirchererbsen einfach wunderbar. Meine Kichererbsen hab ich schlichtweg im Ofen vergessen...Sie waren viel zu lange im Ofen und sind deshalb wirklich sehr crunchy, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut! Die Backzeit ist aber im Rezept schon korrigiert :-)

Zutaten für ein Schüsselchen:

1 Dose Kichererbsen (300 g abgetropft)
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
2 EL Kreuzkümmel
1 TL Koriander
1/2 TLCayennepfeffer
2 EL Paprikapulver

Zubereitung:

DIe Kirchererbsen in ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abspülen. Anschließend auf Küchenpapier verteilen und vorsichtig abtrocknen. Alternativ kann man sie auch einfach 1/2 Stunde liegen lassen. Dann trocknen sie schön ab. 

Anschließend die Kirchererbsen in einer Schüssel mit dem Öl und den Gewürzen gut vermengen.

Nun die Kichererbsen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und darauf achten, dass sie nicht zu sehr zusammen liegen. Bei 150 °C bleiben sie nun etwa 35 - 40 im Ofen. Zwischendurch kann man sie immer mal wieder wenden, sodass sie von allen Seiten schön knusprig werden. Probiert sie einfach zwischendurch, dann könnt ihr sicher sein, dass sie nicht nur außen knusprig sind. Und los gehts mit dem snacken und knabbern! 

Tipp: Funktioniert auch mit Kidneybohnen! Diese platzen zwar auf und sehen dann nicht mehr so schön aus, aber sie schmecken auch hervorragend! Auch als Topping auf einer Gemüsecremesuppe machen sich diese Kichererbsen wunderbar.

Freitag, 30. Januar 2015

Resteverwertung: Asiatisches Knusperbaguette mit Teriyakischweinefleisch, Koriander und Knusperquinoa

 Diese Baguettes waren heute mal eine Ultra-Resteverwertung! Gekochter Quinoa war übrig, Schweinefleisch vom Wochenende... Tja... also hieß es, ran an Pfannen! Heraus kam ein erstaunlich gutes Baguette, dessen Bestandteile dem ersten Augenschein nach überhaupt nicht zusammenpassen! Naja, es war einfach nur unglaublich guuuut! Es zeigt wieder mal, dass man einfach mal mutig sein muss, um ungeahnte kulinarische Geschmacksbomben zu erleben :-)

Zutaten für 2 Personen:

4 kleine Baguettebrötchen
300 - 400 g gegartes Schweinefleisch
etwa 80 g gegarter Quinoa
1/4 Spitzkohlkopf
2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
3 Frühlingszwiebeln
2 EL Essig
4 ELTeriyakisauce
3 EL Crème fraîche
frischer Koriander
Salz
Pfeffer
Zucker
Sojasauce
Sesamöl 

Zubereitung:

Das gegarte Fleisch in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Die Chilischote entkernen, wenn ihr es nicht so scharf wollt. Anschließend kleinhacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls putzen und kleinschneiden.

Den gegarten Chinoa auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen etwa 20 - 30 min bei 160 °C backen, bis jedes Körnchen richtig knusprig und braun ist.

Den Spitzkohl mit einem Messer oder einem Hobel in dünne Streifen schneiden. Anschließend in einer Schüssel mit Essig, Salz und etwas Zucker vermischen und beiseite stellen. Koriander waschen, trockenschütteln und ebenfalls beiseite stellen. 

Nun etwas Sesamöl in der Pfanne erhitzen und darin das Fleisch zusammen mit Chili, Knoblauch und Frühlingszwiebeln anbraten. Anschließend mit 2 EL Sojasauce ablöschen und weiter dünsten lassen.  Abschließend mit Pfeffer würzen und 2 EL Teriyakisauce hinzugeben. Schmeckt es gut ab, denn das ist ja der Hauptdarsteller in eurem Baguette.

Für den Dip die Crème fraîche mit den restlichen 2 EL Teriyakisauce verrühren. Die Baguettes im Ofen eventuell nochmal kurz erwärmen, sodass sie schön knusprig sind. 

Anschließend könnt ihr euer Baguette mit diesen vielen leckeren Dingen füllen. Wie ihr es aufbaut, ist euch überlassen! Unsere Reihenfolge: Dip, Krautsalat, Fleisch, Dip, Quinoa, Koriander :-) 

Donnerstag, 8. Januar 2015

Silvestermenü: Gefüllte Filoteigstangen mit Brie und Kräutern

Diese Filoteigstangen sind wirklich super! Sie gehen total schnell und sind wahnsinnig lecker. Probiert sie aus! Leckeres Fingerfood, nicht nur an Silvester. 

Für 15 Stangen: 

3 Filo- oder Yufkateigblätter (rechteckig)
etwa 200 g Brie oder Camembert
gehackte Kräuter (Thymian, Petersilie)
Öl

Zubereitung:

Den Brie in kleine Stücke reißen und mit einer Gabel zusammen mit den Kräutern in einer Schüssel möglichst gut zerdrücken.

Ein Yufkateigblatt der Länge nach einmal zur Hälfte zusammenfalten. Nun das Blatt in 5 Teile unterteilen und auf jeden Teil im unteren Drittel einen Streifen von der Briefüllung legen. Nun die Seiten links und rechts einmal einschlagen und die Stücke von unten nach oben zu einer Stange eindrehen. Wichtig dabei ist, dass die Seitenteile weit genug eingeschlagen sind, dass die Füllung beim Braten nicht herauslaufen kann. Wickelt die Stangen nicht zu fest, da sich die Füllung beim Erhitzen noch etwas ausdehnt. Mit den weiteren Yufkateigblättern ebenso verfahren.

Nun das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Stangen von beiden Seiten etwa 1 - 2 Minuten ausbacken Anschließend auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Stangen werden sehr schnell braun, also Vorsicht! Die Stangen können z.B. für eine Party am Abend bereits am Nachmittag ausgebacken werden und am Abend etwa 10 - 15 min bei 100°C  im Backofen erwärmt werden. Dabei werden sie wieder knusprig, die Füllung wird warm und sie schmecken wie frisch gebacken. Dies ist natürlich sehr vorteilhaft, wenn man nicht den halben Abend in der Küche verbringen möchte, sondern diese Zeit viel lieber mit seinen Gästen verbringt. Lasst es euch schmecken und feiert schön :-) Und natürlich schmecken die Stangen auch außerhalb einer Party zu einem Salat sehr gut.

Dienstag, 6. Januar 2015

Silvesterbuffet: Mini-Corndogmuffins

Ein weiterer Teil unseres Silvestermenüs. Diese kleinen, süßen Mini-Corndogmuffins! Ich fand sie sehr lecker, nur unerwartet süß, wenn man bedenkt, dass es ein deftiges Rezept ist... Ich hab noch nie Corndogs gegessen, aber man sagte mir, dass das wohl so sein muss :-) Also nichts desto trotz waren sie wirklich fantastisch. Ich kann mir vorstellen, dass für unseren "Geschmack" wohl Kräuter und weniger Zucker passender wäre. Aber das ist Geschmackssache! Lecker aber ungewohnt :-) Meine Mama hatte da ein super tolles Mini-Muffinblech mit 24 Mulden, dass sich hier perfekt eignet.

 Zutaten für 24 Stück:

40 g Butter 100 g Joghurt
40 ml Milch  
1 großes Ei  
100 g Mehl  
110 g Polenta
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1 TL Salz
30 g Zucker
evtl. etwas Chilipulver  
60 g Bergkäse oder Cheddar
60 g Mais 
4 - 5 Würstchen (z.B. Wiener)

Zubereitung:

Eine Mini-Muffinform leicht fetten und mit Polenta bestreuen.

Die Butter schmelzen und in eine Rührschüssel geben. Joghurt und Milch verrühren und zusammen mit dem Ei in die Butter rühren. Nun Mehl, Polenta, Backpulver, Natron, Zucker, Salz und Chilipulver hinzugeben und schnell unterrühren. Den Käse reiben und zusammen mit dem Mais mit einem Löffel unter die Masse heben. 

Nun die Muffinförmchen nicht ganz bis zum Rand füllen. Sie gehen noch auf, deshalb ruhig etwas vorsichtig mit der Dosierung sein.

Die Würstchen in etwa 2 - 3 cm lange Stücke schneiden. Die Länge der Stücke hängt von euren Förmchen ab. Die Würstchen sollten bis zum Boden in den Teig gedrückt werden und oben noch rausschauen. Nun also in jede Mulde mittig ein Würstchenstück in den Teig stecken. 

Die Muffinform wandert jetzt für ca. 25 Minuten bei 175 °C Umluft in den Backofen. Nach dem Backen die Muffins komplett in der Form abkühlen lassen und anschließend aus der Form lösen.

Freitag, 2. Januar 2015

Silvesterbuffet: Pyrenäisches Zwiebelbrot ohne Tütchen

Vor einiger Zeit stieß ich auf ein Rezept für ein sehr schmackhaft aussehendes Zwiebelbrot. Als ich mir das Rezept aber genauer ansah, wurde meine Freude sogleich getrübt! Fertigtütchen und Konsorten hielten dort Einzug... Da ich gar kein Freund von Glutamat bin und ich auch schon seit Jahren keine Tütchen mehr benutze, musste also eine Lösung her. Tja, warum also nicht die Herausforderung annehmen? Passend zu Silvester waren natürlich sehr viele Versuchskaninchen anwesend! Also, auf gings :-) Ich kenne das Brot mit Tütchensuppe (Gott sei dank) nicht, aber ich denke, dass meine Variante das Ganze durchaus toppen kann :-) Dieses Brot passt auch super zum Grillfest oder auf einer Party!

Zutaten für 1 Kranz (6 - 8 Personen):

600 g Mehl
2 TL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
150 ml Wasser
150 ml Bier (Weißbier oder Lagerbier)
200 g Schmelzkäse 
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
etwas frische Petersilie
5 - 6 EL Röstzwiebeln oder angebratene kleingeschnittene Zwiebel
6 TL Gemüsebrühepulver
100 g Butter
etwas Paprikapulver
Pfeffer
getrockneter (oder frischer) Thymian

Zubereitung:

Bier und Wasser in einem Topf erwärmen. Zucker und Hefe in eine Rührschüssel geben und das Bier-Wasser-Gemisch hineingießen und warten, bis sich die Hefe und der Zucker gelöst haben. Nun nach und nach das Mehl mit dem Rührgerät (Knethaken) einrühren und einarbeiten. Im Rezept stand 100 ml mehr Flüssigkeit, deshalb musste ich noch ordentlich Mehl hinzugeben. Bei der Angabe von 300 ml Flüssigkeit habe ich dies schon berücksichtigt. Da ich aber nicht weiß, wieviel Mehl ich noch hinzugegeben habe, kann es also sein, dass ihr ebenfalls noch etwas Mehl zusätzlich benötigt. Solange noch etwas Mehl hinzugeben, bis der Teig beim Anfassen nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Nun den Teig in der Rührschüssel zu einer Kugel formen und mit Mehl bestäuben. Anschließend mit einer Klarsichtfolie oder einem Deckel abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Ich war total erstaunt, aber das funktioniert wirklich :-) 

Am nächsten Morgen die Petersilie, Knoblauch und die Frühlingszwiebeln möglichst fein schneiden. Das Ganze zusammen mit etwas Pfeffer und Paprikapulver gut unter den Schmelzkäse rühren. 

100 g Butter in einem Topf erhitzen und die Röstzwiebeln und das Brühepulver einrühren. 

Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf ein bemehltes Brett legen. Nun den Teig mit beiden Händen unter Einsatz von etwas Mehl gut durchkneten. Der Teig sollte anschließend nicht kleben und sich geschmeidig anfühlen.  Wenn er dies doch noch tut, braucht ihr noch mehr Mehl.

Den Teig nun in etwa zu einem Rechteck ausrollen. Die Schmelzkäsemischung darauf verteilen und dünn ausstreichen. Nun die Zwiebelmischung darauf verteilen und ebenfalls, so gut es geht, ausstreichen. Jetzt etwa 2 TL Thymian darüberstreuen und den Teig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt weitere 30 min gehen lassen. 

Nun die Teigrolle mit dem Messer so einschneiden, dass 3 Stränge entstehen. Darauf achten, dass die Stränge am oberen Teil der Rolle noch zusammenhalten. Also etwa 2 cm unter der oberen Kante der Rolle einschneiden und bis nach unten durchschneiden. Nun den linken und den rechten Strang etwas eindrehen, damit die Füllung nach oben zeigt. Jetzt ist Flechtarbeit gefragt. Wer es flechten kann, flechtet aus den Strängen einfach einen Zopf. Wer das nicht beherrscht, kann die Stränge auch ganz einfach ineinanderdrehen, wie es ihm beliebt. Dies muss auch alles nicht perfekt und akurat aussehen.  Es ergibt einfach einen schönen Effekt und macht das Brot appetitlicher. 

Wer es jetzt eilig hat und für diesen Schnickschnack keine Zeit hat, der schneidet die Rolle einfach in 1 cm dicke Scheiben und legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Das geht viel schneller und sieht trotzdem sehr schön aus. Ihr habt dann eben kein ganzes Brot mehr sondern Zwiebelschnecken. Dann natürlich nicht ganz so lange backen :-)

Wer sich aber an dieser Stelle doch für die Protzvariante entschieden hat, legt diesen geflochtenen Zopf dann in Form eines geschlossenen oder offenen Kranzes auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Ich habe den Brotteil am Anfang des Zopfes mit den Fingern noch etwas von unten nach oben aufgedrückt, sodass dieser Teil auch noch eine Marmorierung erhalten hat. 

Nun backt ihr das Brot bei 200 °C Umluft etwa 45 min. Falls das Brot zu schnell arg dunkel wird, könnt ihr es mit Alufolie abdecken. Ich habe diesen Schritt in der ganzen Hektik einfach verpasst... die Röstzwiebeln werden ganz schön schnell ganz schön dunkel :-) Das Brot lauwarm oder komplett ausgekühlt servieren. Guten Appetit!

Jahresrückblick 2014

Meine lieben Leser,

das Jahr war turbulent und doch schön. Manchmal war zu wenig Zeit da, manchmal zu wenig Lust! Die Freude am Blog ist jedoch nach wie vor ungebrochen. Ich freue mich jeden Tag über die Besucher, die in meiner kleinen kulinarischen Welt vorbeischauen. Ich freue mich über die tollen Menschen, mit denen ich über diesen Blog in Kontakt gekommen bin. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar. Ich freue mich auch über die vielen anderen Blogger in der großen weiten Welt da draußen, die meine Tage und meine Ideen immer wieder aufs Neue bereichern, ergänzen, beleben und manchmal auch verwirklichen. Es ist schön, ein Teil dieser riesigen Gemeinde zu sein, die sich immer wieder neue und aufregende, aber auch manchmal einfach ganz normale und bodenständige Sachen ausdenkt, um anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich hoffe, ich konnte euch mit dem ein oder anderen Rezept auch ein wenig den Tag verschönern und freue mich auf ein neues Jahr mit Gute Nahrung macht glücklich!

Hier ein kleiner Rückblick über die Rezepte, die euch dieses Jahr am meisten interessiert haben:







Dienstag, 30. Dezember 2014

Kulinarische Geschenke: Backmischung für Cranberry-Cookies

Eine kleine Geschenkidee... Solche Backmischungen sind inzwischen voll im Trend, ich weiß. Ich habe diese Backmischungen letztes Jahr zu Weihnachten verschenkt. Inzwischen kann man diese Backmischungen sogar schon überall fertig kaufen. Dies finde ich allerdings total unnötig, denn selbstgemacht ist eben immer besser :-) Die Backmischungsanleitung habe ich von Frollein Pfau.

Zutaten für ein Glas:

Schraubglas mit 1 Liter Füllvermögen

110 g Mehl
1 Tl Backpulver
eine Prise Salz
75 g brauner Zucker
75 g weißer Zucker
65 g Haferflocken
100 g getrocknete, gehackte Cranberries
100 g Schokostreusel

Nun werden die Zutaten Schicht für Schicht in das Glas gefüllt und zwischendurch immer ein bisschen glatt klopfen. Mit einem Trichter oder einem zusammengerollten Papier funktioniert das sehr gut.

Falls das Glas nicht ganz voll ist, einfach mit Schokostreuseln auffüllen. Nun das Glas fest verschließen und dekorieren, wie es euch beliebt. Die Anleitung für die Cookies müsst ihr noch irgendwie am Glas befestigen. 

Anleitung:

du brauchst noch: 1 Ei, 100 g weiche Butter, Vanillezucker oder Vanillemark

und so gehts:

Den Ofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. 

Aus allen Zutaten einen glatten Teig zubereiten und mit einem Teelöffel kleine Teigportionen mit etwa 6 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Die Cookies nun für etwa 20 min im Ofen backen und auskühlen lassen.

Montag, 22. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: Zimt-Vanillekügelchen

Kleine leckere knusprig-zimtige Kügelchen. Mit Kugeln hatten sie nach dem Backen nicht mehr so viel gemeinsam, aber lecker sind sie trotzdem. Einfach und schnell, sozusagen ein richtiges Last-Minute-Plätzchen. Letztes Jahr hab ich euch bereits von einem Blechlebkuchen erzählt, der bei uns zum Dauerbrenner auf dem Plätzchenteller geworden ist. Jedes Jahr wird er gebacken und komplett verputzt.

Zutaten für etwa 100 Stück:

200 g kalte Butter
140 g Zucker
320 g Mehl
2 TL Zimt 
Mark einer Vanilleschote
2 Eigelb
eine Prise Salz

etwa 25 g feiner Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:

Butter, Zucker, Vanille, Mehl, Zimt, Eier und Salz mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Diesen in zwei Hälften teilen und zu einer Kugel formen. Die Teigkugeln nun in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen nun auf 180° C vorheizen. Zucker und Zimt gut vermischen und in einen tiefen Teller geben. Aus dem Teig mit den Händen kleine Kügelchen formen und diese anschließend im Zimtzucker wälzen.

Nun die Kügelchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und diese im Ofen 12 - 15 min backen. 

Die Plätzchen anschließend auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Nun in einer Blechdose kühl lagern und genießen.  

Tipp: Natürlich könnt ihr mit den Gewürzen variieren. Kardamom, Anis oder 2 TL selbstgemachtes Lebkuchengewürz machen sich auch hervorragend im Teig. 

Sonntag, 21. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: Anisplätzchen

Anisplätzchen.. nicht jeder mag den Geschmack von Anis. Ich mag ihn sehr gerne. Und da ich aber einfach nicht die Geduld und die Zeit für Anislaiberl habe, hab ich mich einfach für die schnellere Variante entschieden: einfach Anisplätzchen. Mit dem Hirschhornsalz hatte ich so meine Probleme... Es stank beim Backen in der Küche fürchterlich... Ich hatte befürchtet, dass die Plätzchen so schmecken würden, wie es riecht! Dies war Gott sei Dank nicht der Fall. Puh! Ich hab allerdings nachgelesen, dass das völlig normal ist. Sie erinnern mich etwas an diese 'Eierplätzchen', die man im Supermarkt kaufen kann.

Zutaten:

4 Eier 
250 g feiner Zucker
3 TL frisch gemahlener Anis
4 g Hirschhornsalz in 1 EL Milch aufgelöst
etwa 380 g Mehl

Zubereitung:

Die Eier mit dem Zucker sehr (!) schaumig schlagen. Anis und Hirschhornsalz hinzugeben und nach und nach das gesiebte Mehl mit einem Kochlöffel unterrühren. 

Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 170 °C vorheizen. Nun mit Teelöffeln im Abstand von 4 cm kleine Teighäufchen aufs Backblech setzen. Macht sie nicht zu groß, sonst werden sie später zu riesigen Fladen! Meine Teigportionen hatten einen Durchmesser von 1 cm. 

Anschließend die Plätzchen in Backofen 10 - 15 min backen. Nun die Plätzchen auskühlen lassen und in einer Blechdose kühl aufbewahren.

Weihnachtsbäckerei: Rumtrüffel

Ja, ich weiß... wir haben den 21. Dezember und auf diesem Blog fand sich noch kein einziges Plätzchenrezept! Das ist ganz fürchterlich, das geb ich zu, aber ich kann nichts dafür! ICH BIN UNSCHULDIG! Es ist nicht so, dass ich Plätzchenbacken nicht mag! Gebacken hab ich nämlich schon vor 2 Wochen. Da ich aber seit fast 2 Monaten macbooklos bin (was für einen Blogger recht unvorteilhaft ist), gestaltet sich das alles recht schwierig mit der Bildbearbeitung und dem Schreiben... 
Ein Weihnachten ohne Plätzchen und leckere sündige Kleinigkeiten? Das ist ein Skandal, das geht natürlich nicht! Deshalb bekommt ihr hier doch noch ein paar leckere Plätzchenrezepte und Leckereien von mir. Diese Rumtrüffel sind relativ schnell und super einfach herzustellen und machen auf dem Plätzchenteller ordentlich was her!

Für 20 Rumtrüffel:

100 g dunkle Kuvertüre
100 g weiße Kuvertüre
60 g Sahne
6 EL Rum
35 g Butter
35 g Kokosfett
200 g Schokostreusel

Zubereitung:

Beide Kuvertüren zusammen im Wasserbad schmelzen und gut verrühren. 

Die Sahne zusammen mit dem Rum in einem Topf erhitzen. Die Butter und das Kokosfett darin zerlassen und nun die Kuvertüre mit einem Schneebesen zu einer geschmeidigen Masse verrühren. 

Die Masse sollte etwas zäh und dickflüssig sein und das Fett sollte sich mit den restlichen Zutaten vermengt haben. Wenn sich das Fett noch an der Oberfläche absetzt, dann nochmal auf ganz kleiner Flamme fest verrühren.

Nun eine viereckige Form mit hohen Kanten (Ich habe dafür eine meiner Aufschnittboxen verwendet) mit Klarsichtfolie auslegen und die Masse hineingießen. Mit Klarsichtfolie oder einem Deckel abdecken und 24 Std. im Kühlschrank kalt stellen. 

Nun die Platte herausheben und in 20 Vierecke teilen. Bei mir war die Masse etwas weich aber ich hab mir einfach mal eingeredet, dass das so sein muss. Da die Masse so weich war, haben wir die Hälfte der Masse während des Rollens noch im Kühlschrank gelassen.
Aus jedem Viereck mit den Händen (mit Einmalhandschuhen funktioniert es besser) eine kleine Kugel formen und so lange in den Schokostreuseln wenden, bis sie vollständig damit umhüllt sind.

Anschließend die Kugeln in Pralinenförmchen legen und in einer Blechdose oder Tupperdose kühl aufbewahren. Dabei erlangen sie auch ihre Festigkeit wieder. Lasst es euch schmecken!  

Sonntag, 16. November 2014

Blitzschnelle Apfel-Haferflocken-Küchlein zum Frühstück

Diese Küchlein sind total lecker und gehen wirklich schnell... Innerhalb von 10 Minuten waren diese schon im Ofen. Nochdazu hat man die Zutaten meist zuhause und kommt somit schnell und spontan in den Genuss dieser gesunden Küchlein. Wer Haferbrei zum Frühstück mag, wird sie lieben. Natürlich kann man daraus auch Muffins backen, aber solches hatte ich bin parat. Somit mussten kleine Guglhupfformen herhalten, die es irgendwann mal bei Tchibo gab. Natürlich schmecken diese Küchlein nicht nur zum Frühstück, aber da besonders gut :)

Für 4 kleine Küchlein oder etwa 7 - 8 Muffins:

1 1/2 Äpfel
200 g zarte Haferflocken
2 - 3 EL Zucker (ich habe Xucker verwendet)
80 ml Wasser
150 ml Milch (in etwa)
Zimtpulver
1 Vanillestange 

Kakaopulver, Zimt, Puderzucker

Zubereitung:

Die Äpfel waschen, vierteln und entkernen. Vanillestange mit dem Messer einmal halbieren und vorsichtig auskratzen. Anschließend die Äpfel in der Küchenmaschine raspeln. 

Nun den Mischeinsatz in die Küchenmaschine einsetzen und Haferflocken, Zucker, Wasser und Milch hinzugeben und gut verrühren lassen. Nun Zimt und Vanille hinzugeben und ebenfalls nochmal untermischen .Der Teig sollte eine dicke und cremige Konsistenz haben, allerdings darf man die Haferflocken durchaus noch spüren. Es sollte eben ein dicklicher Teig sein. 

Nun den Teig in die Silikonförmchen einfüllen. Ihr könnt natürlich auch Muffinpapierförmchen verwenden. Wenn ihr ein Muffinblech verwendet, müsst ihr diese allerdings einfetten.

Nun die Küchlein bei 170 °C Umluft etwa 45 min backen. Muffinförmchen benötigen nur etwa 30 - 35 min Backzeit.

Anschließend die Küchlein vollständig auskühlen lassen und aus der Form lösen. Nun etwas Kakaopulver, Zimt und Puderzucker vermengen und die Küchlein damit bestäuben. Auch Apfelkompott, Apfelmus oder ähnliches ist denkbar.