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Mittwoch, 13. Mai 2015

Kartoffel-Spargelcremesuppe mit Bärlauchbutter und Croûtons

Die Spargelzeit ist da!!! Wenn es Spargel gibt, gibt es auch automatisch Spargelsuppe. Denn der gute Spargelsud ist ja bei den teuren Stangen viel zu Schade zum wegschütten. Aber immer nur die klassische Spargelcremesuppe? Nee... das ist eindeutig zu langweilig. Außerdem bin ich kein Freund von Spargelsuppe, die zum Abschluss noch legiert wird... Naja, wie dem auch sei... Heute gibt es mal eine andere Art von Spargelsuppe, nämlich Kartoffel-Spargelcremesuppe! Klingt auch erstmal langweilig, aber mit Bärlauchbutter und knusprigen Croûtons wird diese Suppe zum echten Hit!

Zutaten für 2 Personen mit großem Hunger:

1 - 1,5 l Spargelsud (Ich koche meinen Spargel immer mit einem Stück Butter und einem Stück Zucker und koche anschließend im Sud die Schalen etwa 20 min lang aus)
1 kleine Zwiebel
4 - 5 mittelgroße Kartoffeln
n. B. ein Schuss Sahne
1 - 2 Stückchen Bärlauchbutter
Salz
Pfeffer
2 - 3 Scheiben Vollkorntoast oder Weißbrot
Butter und Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel putzen, halbieren und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. 

Nun etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln mit den Kartoffeln darin anschwitzen. Nun mit Spargelsud ablöschen und etwa 15 - 20 min köcheln lassen, bis die Kartoffeln sehr weich sind. 

In der Zwischenzeit die Toastscheiben in Würfel schneiden und mit Butter und etwas Salz in der Pfanne solange braten, bis sie knusprig sind. 

Nun die Suppe mit einem Pürierstab pürieren und anschließend mit Salz, Pfeffer und eventuell Sahne abschmecken. Die heiße Suppe nun in einen Teller geben und ein Stück Bärlauchbutter hineinlegen.
Sobald diese zerlaufen ist, können die Croûtons mit in die Suppe springen und die Löffelei kann beginnen. Guten Appetit!

Montag, 30. März 2015

Kürbis-Kartoffelauflauf mit Pilzen und Feta

Wie ihr sicherlich merkt, ist es hier momentan sehr sehr still! Das liegt keineswegs daran, dass mir die Lust am Bloggen vergangen ist :-) Es liegt leider viel mehr daran, dass ich momentan ständig krank und angeschlagen bin. Und somit ist auch klar, dass momentan in unserer Küche kein großes Kino spielt! Es wird kaum gekocht, und wenn doch, nur schnelle und altbewährte Rezepte, die allerdings auch schon längst den Sprung auf den Blog geschafft haben. Alles mit möglichst wenig Aufwand und mit Gelinggarantie! Aber ich hab schon so viele Ideen, für den Fall dass sich die Viren langsam mal auf den Rückzug einstellen könnten! Bis dahin habe ich ein schönes Rezept für euch, dass ich euch mangels guter Fotos nie gezeigt habe. Es ist also schon einige Zeit her, dass wir diesen leckeren Auflauf vertilgt haben. Deshalb passt es nicht mehr ganz so in die Frühlingszeit. Aber es hat einfach so gut geschmeckt, dass ich zum Entschluss kam, dass es hier nicht fehlen darf! Ich habe das Rezept bei Liv entdeckt und ich kann durchaus verstehen, warum es ihr Lieblings-Kürbisrezept ist :-)

Zutaten für 4 Personen:

1 mittelgroßer Hokkaidokürbis
500g Kartoffeln
400g Sahne oder pflanzliche Sahnecreme
500g Champignons
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
eine Hand voll gehackte Petersilie 
150g Feta
Salz
Pfeffer 
Öl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Den Feta in Würfel schneiden und beiseite stellen.

Kartoffeln und Kürbis zusammen in die Auflaufform geben (das darf ruhig ein bisschen wild und rustikal aussehen) und anschließend mit der Sahne übergießen. 

Nun wandert die Auflaufform für 40 min bei 190 °C in den Ofen. 

Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch putzen und in Würfel schneiden. Die Champignons in nicht zu dünne Scheiben schneiden. 

Nun das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Knoblauch darin anbraten. Champignons hinzugeben und alles zusammen kross anbraten. Die gehackte Petersilie untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Sobald die 40 min um sind, die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Champignons darauf verteilen. Nun den gewürfelten Feta darüberstreuen und für weitere 10 min im Ofen überbacken lassen. 

Anschließend aus dem Ofen holen und es sich schmecken lassen. Wer es deftiger mag, brät zusammen mit den Champignons einfach noch ein paar Speckwürfel in der Pfanne an. 

Dienstag, 23. Dezember 2014

Krautschupfnudeln mit Kümmel und Speck

Jetzt ist die Zeit für deftige Gerichte. Zum Beispiel Krautschupfnudeln. Dank der fertigen Schupfnudeln aus dem Kühlregal ist es ein schnelles und leckeres Essen, das satt und zufrieden macht. Natürlich schmecken selbstgemachte Schupfnudeln (meine Oma nannte sie Fingernudeln) viel besser.

Zutaten für 3 Personen:

500 g Schupfnudeln
200 g Speck oder Schinkenwürfel
400 g abgetropftes Sauerkraut
2 kleine Zwiebeln
ein kleiner Schuss Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
ganzer Kümmel
gehackte Petersilie
etwas Sauerrahm zum servieren
Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln.

Die Schupfnudeln in der Pfanne mit Öl von allen seiten knusprig anbraten. Die aus der Packung haben meist schon einiges an Öl um sich herum, sodass man sich das Öl hierbei sparen kann. Anschließend die Schupfnudeln herausnehmen.

Nun nochmal etwas Öl mit der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit den Schinkenwürfel anbraten. Wenn ihr besonders fetten Speck verwendet, könnt ihr diesen auch ohne zusätzliches Öl in der Pfanne auslassen. Anschließend das Sauerkraut und den Kümmel hineingeben und einen kleinen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben. Den Deckel aufsetzen und etwa 10 min leise köcheln lassen. Überprüft immer wieder, ob noch genügend Flüssigkeit in der Pfanne vorhanden ist. 

Jetzt wandern die Schupfnudeln zurück in die Pfanne. Alles miteinander verrühren und mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Die Krautschupfnudeln mit Sauerrahm servieren und es sich schmecken lassen.

Herbstlicher Rindfleischeintopf

Winterzeit ist Eintopfzeit! Bei uns wurde schon seit ich denken kann, der Eintopf im Dampfdrucktopf gekocht! Wieso auch nicht? Es geht wunderbar schnell, das Fleisch ist saftig und weich und es bleibt alles im Topf was man am Anfang hineingetan hat. Fleischsorten und Gemüsesorten können ganz nach Belieben und Vorhandensein variiert werden. So entstand auch dieser Eintopf. Hinein kam alles, was Kühlschrank und Vorratsschrank hergab.

Zubereitung für 2 Personen:

300 g Rindergulasch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Karotten
4 mittelgroße Kartoffeln
Reste von einer Grünkohlstaude
Sellerie, Pastinake...
300 ml Gemüsebrühe
Öl
Salz
Pfeffer
Gewürze und Kräuter nach Belieben

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln. Karotten, Kartoffeln sowie übriges Gemüse putzen und grob würfeln. 

Öl im Topf erhitzen und das Fleisch darin rundherum scharf anbraten. Zwiebeln und Knoblauchwürfel hinzugeben und kurz mitbraten. Nun darauf die Kartoffeln, anschließend Karotten, Sellerie und Pastinake und zum Schluss Grünkohl hineinschichten (nicht mehr umrühren) und mit Gemüsebrühe aufgießen. Es gilt immer, je länger die Zutat braucht um gar zu werden, desto weiter nach unten muss sie im Topf.

Nun den Deckel verschließen und warten, bis der Deckel unter Druck steht. Ich habe einen relativ alten Dampfdrucktopf, bei neuen Modellen ist das wohl etwas anders... Die Kochzeit beträgt dann jedenfalls etwa 45 min. Abschließend den Dampfdrucktopf abdampfen lassen, umrühren und mit Kräutern und Gewürzen abschmecken.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Rinderbraten mit kräftiger Sauce und Rosmarin-Röstkartoffeln

Dieses Gericht kann durchaus mit der alljährlichen Weihnachtsente oder Gans mithalten! Es braucht sich absolut nicht verstecken :-) Der Rosmarin gibt dem Braten und der Sauce ein sehr schönes kräftiges Aroma. Das Fleisch ist saftig und zart und die Kartoffeln wunderbar knusprig. Als Beilage gab es bei uns ein Gemüsepüree aus Karotten und Sellerie, mit dem ich allerdings nicht wirklich zufrieden war. Denkbar wäre allerdings auch gedünsteter Rosenkohl, Bohnen oder Blaukraut.

Zutaten für 2 Personen (+ Fleischreste):

1,2 kg Rinderbrust
2 mittelgroße Zwiebeln
4 Zweige Rosmarin
3 TL Senf
ein kleiner Schuss Rotwein
2 TL Speisestärke
2 EL Essig
300 ml Wasser
4 EL Wildpreiselbeeren
500 g mehligkochende Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Die Rinderbrust waschen und trockentupfen. Die Zwiebeln putzen und achteln. 3 Zweige Rosmarin abzupfen und beiseite stellen. 

Nun etwas Olivenöl in einem Bräter erhitzen und die Rinderbrust von allen Seiten scharf anbraten (auch an den Schnittseiten). Nun herausnehmen und auf der Fettseite mit Senf bestreichen. DIe Rosmarinnadeln darauf verteilen. 

Die Zwiebeln im übrigen Öl im Bräter anbraten und den Rinderbraten mit der Fettseite nach oben auf die Zwiebeln legen. Nun ein Pergament- oder Backpapier nass machen und auf die Bräteröffnung legen. Darüber nun eine Schicht aus Alufolie legen und am Rand befestigen, sodass der Bräter komplett dicht ist. Wenn euer Deckel komplett dicht ist, könnt ihr diesen natürlich auch anstatt der Alufolie verwenden.

Jetzt wandert der Braten für 4 - 5 Stunden bei 170 ° in den Ofen. Nach etwa 2 Stunden den Bräter öffnen und die Flüssigkeit im Bräter überprüfen. Es sollte sich inzwischen schon etwas Flüssigkeit gebildet haben. Nun den Rotwein hinzugeben und wieder fest verschließen. Nach einer weiteren Stunde wieder die Flüssigkeit überprüfen. Bei mir waren die Zwiebeln nämlich schon etwas angebrannt und die Flüssigkeit war fast völlig verschwunden. Drum immer wieder zwischendurch nachschauen! Ihr könnt auch immer mal wieder etwas Wasser hinzugeben, aber seid sparsam. Sonst habt ihr am Ende eine ziemlich wässrige Sauce. Nach 4 - 5 Stunden sollte das Fleisch weich und gar sein. Nach 4 Stunden sollte man es noch in Scheiben schneiden können. 

Das Fleisch nun aus dem Bräter nehmen und die Sauce zusammen mit den Zwiebeln in einen kleinen Topf geben. Ich habe den Braten nochmals in den Bräter zurückgegeben und ihm bei hoher Temperatur eine schöne Krust verpasst :) 
In der Zwischenzeit die Sauce pürieren und mit Wildpreiselbeeren, Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Je nachdem, wie dick ihr eure Sauce haben wollt, müsst ihr diese mit angerührter Speisestärke binden. Zum Schluss nochmals Aufkochen lassen und zusammen mit dem Fleisch servieren. 

Für die Röstkartoffeln habe ich kleine Kartoffeln mit Schale gewaschen und halbiert. Diese dann mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und dem letzten Zweig geschnittenem Rosmarin vermengt und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilt. Sie sollten sich nicht berühren, denn dann werden sie richtig knusprig. Diese dann 40 min bevor der Braten fertig ist, mit in den Ofen schieben.


Montag, 20. Oktober 2014

Ofenpaprika mit Kartoffelfüllung

Wieder einmal ein Rezept für gefüllte Paprika! Ja was soll ich sagen? Wir lieben sie einfach in jeder Variante! Ob mit Quinoa oder  mit Hackfleisch und Feta... sie schmecken alle! Diesmal gibt es hier ein Rezept mit einer Kartoffelfüllung mit Zucchini. Etwas anders aber super lecker!

Zutaten für 2 Personen:

250 g mehligkochende Kartoffeln
2 kleine Zucchini
2 rote Paprikaschoten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Feta
400 ml passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
Thymian
Muskat
Basilikum
Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser etwa 20 min garen. Zucchini klein würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. 

Nun die Paprika waschen und einen Deckel abschneiden. Die Kerne entfernen und beiseite stellen. Schafskäse zerbröseln oder in Würfel schneiden. Kartoffeln abgießen und zerstampfen. Nun etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und Zucchiniwürfel etwa 5 min anbraten. Die Zucchinimischung unter die Kartoffelmasse rühren und den Fetakäse untermischen. Anschließend mit Kräutern und Gewürzen abschmecken. 

Die passierten Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Auflaufform gießen.

Nun die Paprika mit der Kartoffelmasse füllen und in die Auflaufform stellen. Den Deckel wieder aufsetzen und bei 180 °C im Ofen etwa 35 min backen. Lasst es euch schmecken!

Montag, 13. Oktober 2014

-Snack it!- Knusprige Kartoffelchips ohne Fett

Kartoffelchips ohne Fett? Ihr denkt, das geht nicht? Das geht sehr wohl! Nämlich in der Mikrowelle! Ich habe hier schon erzählt, dass ich ein absolutes Opfer der Snack- und Knabbersucht bin! Und da man sich ja nicht jeden Abend ne Tüte Chips gönnen kann, sucht man sich gesündere Alternativen! Wie z.B. diese Kartoffelchips aus der Mikrowelle! Man braucht wirklich kein Fett, und trotzdem werden sie wunderbar knusprig! Außerdem sind die Spieße ein toller optischer Hingucker! Probierts mal aus!Diese Kartoffelchips gehen wirklich total schnell und sind total lecker! Außerdem habe ich euch hier und hier bereits schon gesunde Chipsalternativen vorgestellt :-) 

Zutaten für einen hungrigen Knabberkönig:

3 mittelgroße Kartoffeln
Gewürze nach Wahl (z.B. Salz, Paprika, Curry)
Holzspieße

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und mit einen Sparschäler in Scheiben schneiden. Dies funktioniert auch super mit einer Brotschneidemaschine. Die Kartoffelscheiben sollten recht dünn sein, denn dann werden sie richtig knusprig. Ich hab manche Kartoffeln auch der Länge nach in Scheiben geschnitten. 

Nun werden die Kartoffelscheiben leicht mit Salz und Gewürzen bestreut und anschließend auf die Holzspieße gesteckt. Die längeren Scheiben hab ich einfach wie ein "U" aufgespießt. Achtet hier dabei, dass sich die Kartoffelscheiben nicht berühren. 

Nun die Spieße auf ein Mikrowellengeeignetes Gefäß legen. Hierbei ist wieder wichtig, dass die Kartoffeln frei hängen und am Boden nicht aufliegen. 

Nun wirds etwas knifflig. Jede Mikrowelle ist anders und ihr müsst hierbei eure perfekte Einstellung finden. Die Chips verbrennen unglaublich schnell. Ich hatte meine Einstellung auf 70% (Ich hab keine Ahnung wie viel Watt das dann sind) und hatte die Kartoffelchips etwa 4 - 5 min drin. Lieber öfter nachschauen und wenn nötig immer wieder ein paar Sekunden verlängern. Viel Spaß beim Knuspern!

Samstag, 4. Oktober 2014

Kulinarischer September 2014

Diesen Monat gibt es nicht allzu viel zu erzählen. Wir haben momentan das reinste Chaos in unserem Leben und irgendwie sind wir allmählich froh wenn dieses Jahr ein Ende findet :-) Wir waren diesen September außerdem noch ein paar Tage in Lissabon und haben in der schönen Stadt etwas die Seele baumeln lassen. Lissabon hat wirklich Charme, nur leider merkt man an manchen Stadtteilen weniger, dafür in anderen umso mehr, dass die Stadt ordentlich in die Jahre gekommen ist... Sehr schade :-( Außerdem haben wir in Belém diese wahnsinnig leckeren Puddingtörtchen gekostet. Sie heißen "Pastéis de Belém" und werden in einer kleinen Traditionskonditorei im Stadtteil Belém hergestellt. Der Weg dorthin lohnt sich auf jeden Fall! Sie schmecken göttlich :-) Ihr habt dort den Vorteil, dass sie imemr frisch sind, weil dort die Menschen schon in einer langen Schlange anstehen. Ihr werdet also sicherlich ein paar warme Puddingtörtchen ergattern, die ofenfrisch sind und die ihr selbst mit Zimtzucker bestreuen könnt! Falls ihr also mal dort seid, probiert sie!

Hier also jetzt die leckeren Rezepte diesen Monat:


"Es gibt nichts Rührseligeres als einen Saucenkoch"         
 - Heinz Erhard -                        

Sonntag, 21. September 2014

Kartoffelecken aus dem Ofen

Ich mag ja wirklich alles was irgendwie mit Kartoffeln zu tun hat :-) Die berühmten Wedges sind da ja auch ein sehr beliebter Klassiker! Ich liebe sie und auch meine bessere Hälfte macht Freudensprünge wenn sie auf dem Tisch stehen. Noch dazu sind sie ideal für einen verregneten Sonntag Abend wie heute, denn man benötigt nur Zutaten, die eigentlich immer Zuhause sind. Kartoffeln, Öl, Gewürze und Kräuter...FERTIG!

Zutaten für 2 Hungrige:

gut 1 kg mehligkochende Kartoffeln
4 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
getrockneter Rosmarin und Thymian

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, abtrocknen und unschöne Stellen vorsichtig ausschneiden. Für meine Kartoffelecken schäle ich die Kartoffeln nie, wer die Schale aber nicht mitessen möchte, darf sie natürlich gerne vorher schälen. Die Kartoffeln nun der Länge nach halbieren und anschließend in Spalten schneiden. Natürlich könnt ihr auf diese Weise auch Pommes selbst machen. Hierzu einfach keine Spalten sondern Stifte schneiden. 

Nun die Kartoffeln zusammen mit Öl, Kräutern und Gewürzen in eine Schüssel geben und mit den Händen ordentlich vermischen. 

Anschließend werden die Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Die Kartoffeln sollten nicht aufeinander liegen, sonst werden sie nicht so schön knusprig. Also ich mache mir immer die Arbeit und lege sie einzeln aufs Blech :-) Die Arbeit lohnt sich! 

Nun wandern die Kartoffeln bei 190 °C Umluft in den Ofen, bis sie schön knusprig und braun geworden sind. Lasst es euch schmecken.

Sonntag, 7. September 2014

Kulinarischer August 2014

August 2014

Ja, jetzt ist der August auch schon wieder rum! 

Im August hatten wir ja nochmal alles, was der Wetterfrosch zu bieten hatte! Angefangen von strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen bis hin zu Platzregen, Wind und Kälte. Bereits anfang August sah es draußen aus, als wenn wir uns schon mitten im Herbst befinden... Die Blätter fielen nur so von den Bäumen!

Aber jetzt ist ja zum Glück schon September... Jetzt darf der Herbst ruhig langsam kommen und mit ihm die tollen Kürbisrezepte! 

Hier aber erst die Rezepte des vergangenen August :-)





"Offen gestanden machen uns die Kühlschränke dick!"      
- Klaus Klages -                             

Samstag, 23. August 2014

Kartoffelpizza ohne Teig oder auch Kartoffelflammkuchen

Schon lange schwirrt mir die Idee einer Kartoffelpizza im Kopf herum. Kartoffel + Pizza... hört sich super an, aber leider ist es auch eine Kohlenhydratbombe vom Feinsten... ganz zu schweigen von den explodierenden Kalorienzahlen... Aber warum denn Pizzateig und Kartoffeln... ja, ich weiß, "weil's schmeckt". Aber so wollte ich das nicht... deshalb hab ich einfach den Teig weggelassen. Wir fanden es beide sehr lecker und belegen kann man die Kartoffeln ja ganz nach belieben! Es erinnerte mich vom Belag fast an einen klassischen Flammkuchen! Deshalb kommt hier nun mein Rezept für meinen Kartoffelflammkuchen :-) 

Zutaten für 2 Personen:

3 große Kartoffeln (etwa 400 - 450 g)
75 g Speck- oder Rohschinkenwürfel
4 EL Crème fraîche
3 Frühlingszwiebeln
80 g Gratinkäse
Salz
Pfeffer
Thymian und Rosmarin
Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale waschen und anschließend in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Die Kartoffelscheiben fächerartig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auslegen. Sie sollen sich ruhig überlappen. Denkt einfach an Dachziegel... dann könnt ihr nichts falsch machen.

Anschließend die Kartoffelplatte dünn mit Öl bestreichen und mit Salz, Pfeffer und den Kräutern bestreuen. Nun bei 180 °C im Ofen 20 min backen. 

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Nach 20 min das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Kartoffeln mit Crème fraîche bestreichen. Nun Frühlingszwiebeln, Schinkenwürfel und abschließend den Gratinkäse darauf verteilen. 

Nun das Ganze nochmals 20 min in den Ofen schieben und anschließend mit einem Salat servieren. Lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 13. August 2014

Knusprige Ofenkartoffeln mit Kümmel

Diese Kartoffeln erinnern stark an die berühmten Hasselbackkartoffeln. Genaugenommen sind sie sich sehr ähnlich. Diese Ofenkartoffeln kenne ich allerdings schon seit meiner Kindheit. Wir nannten sie "Kartoffelschuhe" und es gab damals Ketchup oder Quark dazu. Noch heute werde ich wehmütig, wenn ich sie esse. Wir liebten diese Ofenkartoffeln. Sie waren außen knusprig und innen schön weich. Außerdem war Kümmel dabei unverzichtbar! Manchmal brauch ich einfach etwas Nostalgie! 

Zutaten für 2 - 3 Personen:

4 große Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Kümmel
Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und abbürsten bis sie schön sauber sind. Natürlich könnt ihr sie auch schälen, aber das finde ich unnötig. 

Jetzt werden die Kartoffeln der Länge nach halbiert. Danach die Kartoffeln auf die Schnittfläche legen und fächerartig einschneiden, jedoch nicht durchschneiden! 

Nun werden die Kartoffeln auf ein Backpapier gelegt und dünn mit Olivenöl eingepinselt. Ihr braucht hierbei wirklich nicht viel Öl. Eine dünne Schicht reicht völlig aus. 

Anschließend werden sie noch mit Salz, Pfeffer und Kümmel (oder eben auch andere Gewürze) gewürzt und dann wandern sie in den Ofen. Nach etwa 45 Minuten bei 190 °C sollten sie knusprig und vorallem durch sein. Lasst es euch schmecken :-)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Kulinarischer Juni 2014

Welch ein Wunder, es ist wieder ein Monat rum! Und obwohl wir schon Anfang Juli haben, hat man doch noch nicht so recht das Gefühl, dass Sommer ist! Aber naja, wir wollen garnicht anfangen, uns schon wieder zu beschweren! Nein, nein, nein!

Allerdings muss ich jetzt mal sagen, dass dieses Jahr wohl nicht das beste Jahr für Balkongärtnerei ist... Ich musste kürzlich schweren Herzens meine Aubergine, die schon eine beachtliche Größe erreicht hatte, komplett entsorgen. Sie hatte diesen unaussprechbaren Pilz, der die ganze Pflanze kaputt macht :-( Es ist so ärgerlich! Da reißt man sich fast ein Bein aus, hegt und pflegt die Pflanzen und dann kommt so'n blöder Pilz daher und erfreut sich daran, alles kaputt zu machen... Noch dazu hatten sich schon 3 Blüten gebildet! Naja, wenigstens lassen sich bei Tomate und Paprika keine Verluste verbuchen! Die Paprika hat inzwischen 7 Paprikafrüchte von etwa 6 cm entwickelt und viele Tomaten reifen auch heran! Außerdem haben sich noch 4 Salatpflanzen eingenistet und die Erdbeeren werden auch langsam rot! Vielleicht klappt's nächstes Jahr ja wieder besser :-)

Aber nun zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben, dem Essen


   "Wo ein Wille ist, ist auch ein Kühlschrank."               
        - Klaus Klages -                             

Mittwoch, 4. Juni 2014

Kartoffelbratl mit perfekter Kruste

Kartoffelbratl... alle die jenseits des Weißwurstäquators leben, können damit wohl kaum viel anfangen! Außerhalb Bayerns würde man sowas wohl "Krustenbraten auf Kartoffelbett" schimpfen, aber nein nein nein, so darf man es garnicht nennen...das richtige originale Kartoffelbratl gibts nur in Bayern und das ist auch gut so! Wer etwas anderes behaupten würde, wird mit einer Weißwurst gelüncht! Aber Spaß beiseite... dieses Gericht gab es in meiner Kindheit oft :-) Ich habe hier einen Schweinekrustenbraten verwendet, allerdings kann man auch noch Rippchen oder Schweinbauch mitbraten. Aber wichtig ist und bleibt hierbei die Kruste! Wenn die nämlich nix wird, dann ... ja dann ist's eh vorbei! Ich liebe dieses Gericht, weil es so einfach zu machen ist, man so herrlich wenig Zutaten braucht, es so wahnsinnig gut schmeckt und wirklich kaum Aufwand verursacht (was ja an einem Sonntag wirklich wichtig ist). Auch wenn man es vielleicht auf dem Bild nicht so gut sieht, aber das Fleisch war wunderbar saftig und die Kruste richtig knusprig.

Zutaten für 2 Personen mit großem Hunger:

1,1 kg Schweinekrustenbraten
900 g mehligkochende Kartoffeln
Salz
Pfeffer
gemahlener Kümmel
400 ml Wasser (oder 200 ml Wasser und 200 ml Bier)

Zubereitung:

Den Krustenbraten waschen und trockentupfen. Die Kruste mit einem Messer oder einem Cutter (Teppichmesser) gitterförmig einschneiden. Rundherum gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Das Fleisch mit der Hautseite nach unten in einen Bräter legen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 - 40 min in den Ofen wandern lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in nicht zu dicke Scheiben schneiden. Den Bräter aus dem Ofen holen, das Fleisch herausheben und die Kartoffelscheiben hineingeben und gut salzen. Das Fleisch nun wieder mit der Hautseite nach unten auf die Kartoffeln legen und für weitere 15 min in den Ofen zurückstellen. 

Jetzt Wasser hineingießen und die Temperatur auf 200 °C erhöhen. Nach weiteren 15 min kann das Fleisch nun gewendet werden. Jetzt hat sich die Haut ordentlich vollgesaugt und wird somit zu einer Kruste. Nun müssen eigentlich nur noch die Kartoffeln fertig werden. Dies sollte nach weiteren 30 min der Fall sein. Wenn die Kruste noch nicht knusprig genug sein sollte, könnt ihr die Temperatur für etwa 5 - 10 min ordentlich hochdrehen. 

Lasst es euch mit einem guten Schluck bayrischem Bier schmecken!

Dienstag, 3. Juni 2014

Kulinarischer Mai 2014

Mai 2014

Naja, und nun ist wieder ein Monat rum :-) Diesmal war ich aber viel fleißiger als in den Monaten davor. 7 tolle und leckere Gaumenfreuden haben wiedermal den Weg in diesen Blog gefunden und ich hoffe, sie gefallen euch ebenso gut wie mir :-) 

Der Mai war wieder vollgepackt mit Arbeit, Stress, Geburtstag, Urlaub und leider auch etwas Ärger. Ich musste mir über einiges klar werden und bin nun doch froh, diesen Druck endlich los zu sein und eine Entscheidung getroffen zu haben. Ich fühle mich wieder besser und habe mehr Energie. Manchmal muss man einfach an sich selbst denken!

Nun freue ich mich darauf, dass das Wetter endlich besser und wärmer wird. Schließlich sind auf meinem Balkon nun schon seit einiger Zeit neue Bewohner eingezogen und die brauchens einfach warm :-) Aubergine, Tomate und Paprika haben ihr Zuhause neben Erdbeeren, Lavendel und etlichen Kräutertöpfchen gefunden :-) Kleine Tomaten und kleine Paprikaschoten konnte ich auch schon entdecken, auch wenn man sagen muss, dass einem die Läuse dieses Jahr das Ganze nicht gerade leicht machen :-(



"Wer nicht genießt, wird ungenießbar!"
                                                           - Konstantin Wecker -

Donnerstag, 29. Mai 2014

Shepherd's Pie

Dieses geniale Gericht ging so schnell... so schnell konnten wir garnicht Shepherd's Pie sagen :-) Und warum ging das so schnell? Weil wir vor ein paar Wochen eine ganze Lammschulter in den Ofen geworfen haben und dabei genug Fleisch für ein 2. Essen übrig blieb! Resteküche deluxe :-) Diesen Shepherd's Pie habe ich ähnlich wie diesen Cottage Pie zubereitet.

Zutaten für 2 - 3 Personen:

400 g gegartes kleingeschnittenes Lammfleisch
2 mittelgroße Möhren
1 Stange Sellerie (oder auch Knollensellerie)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
einen guten Schuss Rotwein
1 Dose Pizzatomaten
1 Zweig Rosmarin
2 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
nach Belieben etwas Worchestersauce
4 - 5 mehligkochende Kartoffeln
heiße Milch
Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel und Knoblauchzehe kleinwürfeln. Möhre und Sellerie ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Rosmarin hacken.

Nun in einem Topf etwas Öl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse darin andünsten. Tomatenmark hinzugeben und anrösten. Mit Rotwein ablöschen und Pizzatomaten hinzugeben. Lorbeer und Rosmarin unterrühren. Jetzt nur noch das Fleisch hinzugeben und etwa 15 min leicht köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und garen. Wie ihr das macht, ist euch völlig selbst überlassen :-) Anschließend stampfen und mit genügend heißer Milch vermengen, sodass man die Masse eben später über die Masse streichen kann. 

Das Fleischgemisch nun noch mit Salz und Pfeffer und eventuell etwas Worchestersauce abschmecken und in eine Auflaufform gießen. Darauf die Kartoffelmasse geben und glattstreichen. 

Jetzt wandert das Ganze bei 180 °C etwa 30 - 35 min in den Ofen.

Sonntag, 6. April 2014

Süßkartoffelpüree mit Feta und Koriander nach Jamie Oliver

Dieses Püree ist der Hammer! Feta und Koriander und dazu Süßkartoffeln... hmm.. probierts aus, ihr werdet begeistert sein ;-)

Zutaten für 2 Personen:

1 sehr große oder 2 mittelgroße Süßkartoffeln
1 mittelgroße oder 2 kleine Kartoffeln
40 g Feta
1 Chilischote
1 Bund frischer Koriander
etwas Zitronensaft oder 1/2 unbehandelte Zitrone
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Wenn ihr es feiner mögt, dann schält die Kartoffeln. Wollt ihr es etwas rustikaler, könnt ihr die Schale dranlassen und sie einfach nur ordentlich waschen. Wir haben sie geschält :-)

Die Kartoffeln und die Süßkartoffeln (mit oder ohne Schale) in grobe Würfel schneiden. Zusammen mit der halben Zitrone in eine mikrowellentaugliche Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken. Ich hab für diese Zwecke einen speziellen Dampfgartopf für die Mikrowelle. Falls ihr keine Mikrowelle habt, könnt ihr die Kartoffeln mit der Zitrone auch in Wasser garen. Dabei müsst ihr allerdings darauf achten, dass die Kartoffeln danach gut (wirktlich gut!) abtropfen können.

Nun die Kartoffeln in der Mikrowelle auf höchste Stufe gut 10 min garen. Je nachdem wie groß die Kartoffelwürfel sind, kann dies auch 3 oder 4 min länger dauern :-)

In der Zwischenzeit den Koriander (bis auf einen kleinen Teil davon) mit der Chilischote kleinhacken. Wer es scharf mag, nimmt die ganze Chilischote, wer nicht, entfernt die Kerne. 

Sobald die Kartoffeln weich gewordern sind, werden sie mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel ganz grob gestampft. Nun den Koriander, die Chilischote und den zerbröselten Feta darüberstreuen und untermischen. Jetzt nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon kann's losgehen :-)

Dienstag, 25. Februar 2014

Dinkelvollkorn-Kartoffelbrot mit Rosmarin


Hier wieder mal ein Brotrezept! Ich habe das Brot abends gebacken, in der Hoffnung, dass es nach einer Stunde Backzeit (so wie es im Rezept angegeben war) auch wirklich fertig ist... Falsch gedacht... Es dauerte nahe zu 2 Stunden in meinem Ofen... Aber nichts desto trotz... es schmeckte wunderbar! Ich habe es allerdings nur mit Dinkelvollkornmehl gebacken, da ich dieses noch vorrätig hatte. Wieder mal eine tolle Beilage zu Salaten und zu Gegrilltem! Bei diesem wunderbaren Wetter draußen haben ja doch schon die ein oder anderen den Grill angeworfen :-) Ach ja, das Rezept stammt aus der neuesten Lecker-Ausgabe... Also liebe Leckerredaktion... Bitte überdenkt eure Backzeiten!!

Zutaten für 1 Laib:

600 g mehligkochende Kartoffeln
5 - 6 Zweige Rosmarin
350 g Dinkelvollkornmehl (oder 200 g Weizenmehl + 150 g Dinkelmehl)
1/2 Päckchen Backpulver
150 ml Milch
Meersalz
Paprikapulver

Zubereitung:

300 g Kartoffeln schälen, kochen und mit einem Kartoffelstampfer stampfen. Bei Seite stellen und abkühlen lassen.

Den Rosmarin kleinhacken und etwas davon beiseite stellen. Nun zusammen mit Mehl, Backpulver, etwa 1 1/2 TL Salz und Paprikapulver in einer großen Schüssel mischen. Die übrigen 300 g Kartoffeln schälen, fein reiben und danach ausdrücken. Zusammen mit den gestampften Kartoffeln und der Milch zum Mehl geben und zuerst mit dem Knethaken, dann mit den Händen zu einem schönen glatten Teig verarbeiten. 

Nun die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf zu einem Laib formen. Nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Oberfläche des Teiges mit einem scharfen Messer einschneiden wie es euch beliebt. Nun mit dem restlichen Rosmarin und etwas Meersalz bestreuen. 

Nun bei 200 °C erstmal eine Stunde in den Ofen geben. Nach 45 min mit Alufolie abdecken. Nun müsst ihr einfach mal schauen... Vielleicht backt euer Ofen ja anders, aber ich habe nach einer Stunde Backzeit die Temperatur auf 220 °C erhöht und hatte das Brot nochmals insgesamt 40 min im Ofen. Ihr müsst euch da also etwas rantasten. Ich hab es nach dieser Zeit dann einfach rausgenommen, weil es schon kurz vor 12 Uhr war und ich einfach total müde war! Also backt es, wenn ihr Zeit habt, und nicht mal eben noch schnell ein Brot backen wollt :-) Wenn ihr ganz schnell ein Brot backen wollt empfehle ich euch das hier!