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Mittwoch, 26. April 2017

Gemüsesuppe mit Hackfleischklößchen

Gerade jetzt wo es wieder richtig richtig kalt und ungemütlich ist, sehnt man sich nach einer warmen Suppe! Warum denn icht mal eine leckere Gemüsesuppe mit Hackfleischbällchen? Es geht schnell und macht von Innen wunderbar warm... wenn es draußen schon nicht warm ist :-)

Zutaten:

Suppengemüse nach Geschmack (Karotte, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel ect.)
1,5 l Wasser
Gemüsebrühe

250 - 300 g Hackfleisch (ich habe Rinderhackfleisch verwendet), noch besser wäre Rindertatar
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
gehackte Petersilie
gehackter Majoran
getrockneter Thymian
1 Ei
Semmelbrösel nach Gefühl
1 EL Tomatenmark oder Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel und Knoblauchzehe putzen und sehr fein schneiden, anschließend in eine Schüssel geben.  Das Hackfleisch, sowie alle weiteren Zutaten hinzugeben und mit den Händen sehr gut verkneten, sodass ein homogener Teig entsteht.

Das Gemüse putzen und kleinschneiden. Hierbei darauf achten, dass Karotten und Pertersilienwurzel nicht zu groß und Lauch hingegen nicht zu fein geschnitten wird, sodass alles in der gleichen Zeit gar werden kann. Wasser in einem Topf erhitzen und die Gemüsebrühe darin lösen und aufkochen.  Nun das Gemüse, bis auf den Lauch, in den Topf geben und erneut zum Kochen bringen. 

Nun nach und nach mit feuchten Händen aus dem Hackfleisch kleine Bällchen formen und direkt in die Suppe gleiten lassen. Anschließend ca 20 - 25 min leicht vor sich hinkochen lassen. Nach ca 20 min den Lauch hinzugeben. Falls ihr, wie ich, Rinderhackfleisch verwendet habt, muss im Anschluss noch das ausgetretene Fett von der Suppe geschöpft werden. Bei Rindertatar tritt dieses Problem nicht auf.

Anschließend die Suppe in der Lieblingschüssel mit dem Lieblingslöffel genießen. 

Tipp: Dazu passt frisches Brot und eine warme Decke.  

Freitag, 30. Dezember 2016

Quiche mit Lauch und Speck

Na, schon alle Komponenten fürs Silvesterbüffet zusammen? Nein? Na dann, hier bitteschön! Lieber mit Thunfisch? Auch das hätte ich hier im Angebot!

Zutaten für eine 26 cm Backform:

 240 g Mehl  
1 Ei
100 g kalte Butter
alternativ: frischer Blätterteig 

2 große Stangen Lauch
ca 150 - 200 g geräucherte Schinkenwürfel oder Speck
250 g Schmand oder Crème fraîche 

1 großes Ei  
Salz  
Pfeffer
Thymian und Rosmarin

Zubereitung:

Aus Mehl, Ei und Butter einen Mürbteig herstellen und diesen im Kühlschrank nach bedarf für 1 Stunde kühlen. Nun den Boden der Quicheform (je nachdem, gefettet oder mit Backpapier ausgelegt) mit dem Teig auskleiden und einen etwa 1, 5 cm hohen Rand ziehen. Den Ofen auf 190 ° vorheizen und den Teig etwa 10 min vorbacken.

Währenddessen den Lauch putzen, waschen, der Länge nach vierteln und kleinschneiden. Nun den Speck in eine Pfanne geben und darin auslassen. Bei der Verwendung von Schinkenwürfel sollte etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzt werden. Den Lauch anschließend hinzugeben und unter Wenden braten. Nun mit Salz und Pfeffer würzen und auf dem vorgebackenen Teig verteilen. 

Schmand, Ei, Gewürze und Kräuter vermischen und auf die Lauchmischung gießen. 

Nun die Quiche etwa 35 - 40 min backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen, noch 10 min ruhen lassen und genießen.

Sonntag, 20. März 2016

Involtini vom Schwein mit Feta, getrockneten Tomaten und Pinienkernen


Das kommt heraus, wenn man Besuch erwartet und eigentlich Rinderrouladen machen möchte, aber nicht genügend beim Metzger bekommt! Man nimmt einfach Schweineschnitzel, und macht einfach mal was neues! Es schmeckt richtig gut und ist auch gut geeignet, wenn man mehrere Leute zum Essen erwartet. 


Zutaten für 8 Röllchen:

8 dünne Schweineschnitzel
8 Scheiben Schwarzwälder Schinken
200 g Feta
8 mittelgroße getrocknete Tomaten
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
50 g Pinienkerne
2 Karotten
6 Strauchtomaten
10 große Blätter Basilikum
2 Zweige Thymian
300 ml Weißwein
400 ml Gemüsebrühe
1 kleine mehligkochende Kartoffel
Salz
Pfeffer
Bratfett oder Öl

Zubereitung:

Die Schnitzel etwas flachklopfen, falls sie nicht dünn genug sind. Die Pinienkerne in einem großen Bräter, in dem später auch alle Röllchen Platz finden, anrösten. Eine Zwiebel, sowie eine Knoblauchzehen fein schneiden. Die zweite Zwiebel sowie die restlichen Knoblauchzehen grob kleinschneiden. Die Karotten schälen, halbieren und in grobe Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen und ebenfalls grob kleinschneiden. Die getrockneten Tomaten sowie die Basilikumblätter kleinschneiden.

Den Feta in eine Schüssel bröseln und die Pinienkerne aus dem Bräter hinzugeben. Die getrockneten Tomaten, sowie die feingeschnittene Zwiebel und die Knoblauchzehe ebenfalls hinzugeben und untermischen. Nun Thymian und Basilikum hinzugeben und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Ob und wieviel Salz man braucht, hängt von der Würze des Fetas ab. 

Nun die Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und auf jedes Schnitzel eine Scheibe Schinken legen. Darauf nun 2 TL der Füllung streichen und anschließend aufrollen. Jedes Röllchen mit 2 Holzspießen feststecken. 

Jetzt etwas Fett im Bräter erhitzen und die Röllchen darin rundherum scharf anbraten. Die Röllchen anschließend herausnehmen und im Bratensatz die Karotten, sowie die Zwiebel und die Knoblauchzehen anbraten. Nun mit Wein ablöschen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Die Tomaten hinzugeben und die Röllchen zurück in den Bräter geben. Die Kartoffel schälen und in die Sauce raspeln. Jetzt zum kochen bringen und etwa 45 min bei mittlerer Hitze köcheln lassen. 

Abschließend die Röllchen aus der Sauce nehmen, diese pürieren und eventuell abschmecken. Nun die Röllchen zurück in die Sauce geben und zusammen mit Beilagen servieren. 


Tipp: Dazu passen Nudeln, Kartoffeln oder Baguette und ein kleiner Salat. Auch mit Kalb- oder Putenfleisch schmecken die Involtini wunderbar. 


Dienstag, 5. Januar 2016

Klassische Rinderrouladen

Ein richtig schönes Winteressen! Als Kind fand ich Rouladen nicht so super toll... diese saure Essiggurke in der Mitte fand ich genaugenommen ganz ganz schrecklich! Heute ist das zum Glück nicht mehr so! Inzwischen liebe ich Rouladen! Und wenn man einen Dampfdrucktopf hat, sind Rouladen ein tolles und schnelles Essen! Rouladen sind aus dem Dampfdrucktopf einfach unschlagbar. Sie sind super zart und saftig und benötigen gerade mal 45 min!

Zutaten für 2 Rouladen:

2 Rinderrouladen
3 - 4 TL Senf
6 dünne Scheiben Speck
2 Essiggurken
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Karotte
etwas Wurzelgemüse (Sellerie, Petersilienwurzel...)
150 ml Rotwein
200 ml Brühe oder Wasser
Salz
Pfeffer
Bratfett
eventuell ein Schuss Sahne

Zubereitung:

Die Rouladen waschen und gut trockentupfen. Auf einem Brett ausbreiten und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. 

Die Karotte, das Wurzelgemüse und eine Zwiebel putzen und grob kleinschneiden. Die 2. Zwiebel putzen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Die Essiggurke der Länge nach vierteln und beiseite stellen. 

Die Rouladen nun auf der Oberseite mit Senf bestreichen. Jede Roulade mit 3 Speckstreifen belegen und nun je eine Essiggurke an der Unterseite der Roulade platzieren. Auf der gesamten Roulade die Zwiebelringe verteilen und die gesamte Roulade nun von unten nach oben aufrollen. Anschließend die Roulade mit Faden oder einem Holz- oder Metallspieß fixieren.

Nun etwas Bratfett in einem Dampfdrucktopf erhitzen und die Rouladen von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend die Rouladen herausnehmen und darin das Gemüse anbraten und mit Rotwein und Brühe ablöschen. Die Rouladen wieder hineinsetzen und den Deckel schließen. Nun unter Druck 40 - 45 min garen.

Nun den Topf abdampfen und die Rouladen herausnehmen. Die Sauce pürieren und mit einem Schuss Sahne und eventuell Salz und Pfeffer abschmecken. Die Rouladen mit Sauce und Beilagen servieren.

Tipp: Dazu passen Salzkartoffeln, Bandnudeln, Kartoffelknödel, Bohnen oder Blaukraut. Man kann die Rouladen natürlich auch ganz klassisch Schmoren. Das dauert jedoch viel länger und man benötigt viel mehr Flüssigkeit.

Freitag, 7. August 2015

Orecchiette mit Zitronenhähnchen, Zucchini und Salbeipanko

Ein schnelles und sommerliches Gericht. Nudeln gehen ja eh immer und der Zitronensaft macht das Ganze herrlich frisch. Dazu noch die Knusperbrösel mit Salbei... einfach perfekt! Das Rezept stammt aus der Kochbox von Marley Spoon.

Zutaten für 2 Personen: 

200 g Orecchiette
2 Stück Hähnchenbrust
1 Stange Lauch
1 Zucchini
50 g Pankomehl
Saft einer halben Zitrone
ein paar Blätter Salbei
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Butter

Zubereitung:

Hähnchen waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Die Zucchini ebenfalls putzen und geviertelt in Stücke schneiden. Die Zitrone auspressen und den Saft beiseite stellen. Den Salbei kleinhacken. 

Etwas Butter in der Pfanne schmelzen und das Pankomehl zusammen mit etwas Salz darin goldbraun anbraten. Gegen Ende den Salbei hinzugeben und unterrühren. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen. 

Nun die Orecchiette im Salzwasser bissfest garen. 

In der Pfanne nun etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten und mit Salz und Pfeffer anschmecken. Nun das Fleisch ebenfalls herausnehmen und darin den Lauch und die Zucchini anbraten. Sobald das Gemüse den gewünschten Garzustand hat, das Fleisch und den Zitronensaft hinzugeben.

Nun die Nudeln abgießen und anschließend zum Gemüse in die Pfanne geben. Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Knusperpanko bestreut servieren.

Montag, 6. Juli 2015

Wurstsalat mit Käse und Radieschen in Senfdressing

Dieser Wurstsalat schmeckt super und ist schnell gemacht. Nochdazu muss man bei diesem Wurstsalat überhaupt nichts erwärmen, kochen oder anbraten, was einem bei diesen tropischen Temperaturen äußerst entgegen kommt. In unserer Küche herrscht deshalb Kochverbot, weil wir in der ganzen Wohnung schon kein Fleckchen mehr haben, an dem man nicht schwitzen würde! Aber man will ja nicht komplett ohne was ordentliches zu Essen vor sich hinschwitzen... Genau für diese Fälle eignet sich dieser Wurstsalat perfekt. Ein Stück Brot dazu und der Sommer kann ruhig weitergehen.

Zutaten für 2 - 3 Personen:

1 kleiner Ring Fleischwurst
150 g Emmentaler
1 Bund Radieschen
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Zwiebel
2 große Gewürz- oder Essiggurken
1 EL Senf
6 EL Essig
ein guter Schuss Olivenöl
2 EL Gurkensud
Salz
Pfeffer
1 TL Zucker

Zubereitung:

Die Fleischwurst in Streifen schneiden. Die Zwiebel und die Essiggurken nach belieben kleinschneiden.

Aus Senf, Essig, Öl, Gurkensud, Salz, Pfeffer und Zucker ein nicht zu mildes Dressing herstellen und mit Wurst, Zwiebel und Essiggurken vermengen. Nun im Kühlschrank ziehen lassen. Gerne auch über Nacht oder eben Morgens ansetzen, falls man ihn als Abendessen vertilgen möchte. 

Nun die Radieschen putzen und ebenfalls in Stifte schneiden. Die Rinde vom Käse entfernen und diesen ebenfalls in Stifte schneiden. Beides zum Wurstsalat geben und vermengen. Diesen nun nochmals mindestens 30 min ziehen lassen und anschließend mit kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln bestreut servieren. 

Tipp: Wer es milder mag, nimmt Gouda. Für die Hartgesottenen darf es auch gern ein Stück Bergkäse sein.

Sonntag, 28. Juni 2015

Fleischpflanzerl mit Feta und Minze

Diese Fleischpflanzerl kenne ich schon aus meiner Kindheit! Minze und Feta gibt diesen Fleischpflanzerl eine wunderbares Aroma und ist einfach mal was anderes. Sie schmecken warm zu einem Couscous- oder Bulgursalat oder kalt zur Brotzeit. Auch zum Grillen in einer Aluschale sind sie wunderbar geeignet.

Zutaten für etwa 20 - 25 Stück (klein):

400 g Rinderhackfleisch
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Zweige Minze
150 g Feta
1 Ei
60 g Semmelbröse
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
Paprikapulver
etwas Cayennepfeffer
Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken und in etwas Öl andünsten und anschließend herausnehmen. Die Minze fein hacken und den Feta zerbröseln.

In einer Schüssel das Hackfleisch mit dem Ei, den Gewürzen, den Semmelbröseln, der Minze und der Zwiebel-Knoblauchmischung vermengen und gut (!) verkneten. Das starke Kneten ist nämlich super wichtig für die Bindung! Zum Schluss den Feta hinzugeben und vorsichtig untermischen.

Nun aus der Masse Fleischpflanzerl in gewünschter Größe formen und diese anschließend in Öl rundherum anbraten. Dabei achten, dass sie im Inneren auch gar sind. Kleine Fleischpflanzerl brauchen etwa 5 - 6 min von jeder Seite, größere dementsprechend länger. Lasst es euch schmecken.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Shiratakinudeln mit Hackfleisch und grünem Spargel

Jetzt zur Spargelzeit ist natürlich klar, dass sich die leckeren Stangen auch immer wieder auf unserem Teller landen. Grüner Spargel passt wunderbar zur asiatischen Küche, deshalb wurde er diesmal mit Shiratakinudeln und Hackfleisch kombiniert! Lecker :-)

Zutaten für 2 Personen:
200 - 250 g Shiratakinudeln oder Glasnudeln
500 g grüner Spargel
350 g Rinderhackfleisch
3 Frühlingszwiebeln
2 große Knoblauchzehen
Sojasauce
Teriyakisauce
n.b. 1 Chilischote und/oder Koriander
5-Gewürz-Pulver
Öl

Zubereitung: 

Spargel im unteren Drittel schälen und bis auf die Spitzen in schräge Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Die Chilischote eventuell entkernen und kleinhacken. 

Etwas Öl in einem Wok erhitzen und darin das Rinderhackfleisch krümelig braten. Frühlingszwiebeln und Chili hinzugeben und mitbraten. Nun das Hackfleisch heraufsnehmen und beiseite stellen. Jetzt nochmals etwas Öl erhitzen und die Spargelspitzen darin anbraten. Abschließend ganz wenig Sojasauce hinzugeben und bissfest braten. Die Spargelspitzen ebenfalls zur Seite stellen. Die restlichen Spargelstücke nach gleichem Prinzip garen. 

Anschließend die Hackfleischmischung zusammen mit durchgespülten und abgetropften Shiratakinudeln hinzugeben. Jetzt mit Teriyakisauce, Sojasauce und Gewürzen abschmecken und zusammen mit den Spargelspitzen und eventuell Koriander servieren.

Dienstag, 14. April 2015

Spaghetti Carbonara mit Bärlauch

Die Bärlauchzeit ist inzwischen ja schon fast wieder vorbei. Ich liebe den Bärlauch ja heiß und innig. Jedoch empfielt es sich, den Bärlauch selbst zu sammeln... denn die Preise, die man auf dem Markt oder im Supermark für ein kleines Bündel bezahlt, sind wirklich der Oberhammer... Da genieße ich doch lieber das schöne Wetter und sammel mir dabei leckeren kostenlosen Bärlauch :-) Und nach dem ausgedehnten Spaziergang wird der Bärlauch direkt zu dieser leckeren Carbonara verarbeitet. Wenn ihr mehr Bärlauch auf einmal gesammelt habt, könnt ihr ihn nach dem Waschen in nasses Küchenkrepp einwickeln und ihn in einer Plastiktüte im Kühlschrank frischhalten.

Zutaten für 2 Personen:

300 g Spaghetti
100 g Speckwürfel oder Rohschinkenwürfel
2 Eier
70 - 80 g Parmesan
ein kleiner (!) Schuss Sahne
15 - 20 Bärlauchblätter
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Spaghetti in Salzwasser bissfest garen. 

Währenddessen die Speckwürfel in einer Pfanne ohne Öl anbraten. Den Bärlauch in dünne Streifen schneiden und in der heißen Pfanne kurz mitschwenken, anschließend vom Herd nehmen.

Den Parmesan reiben und mit den Eiern und der Sahne gut verquirlen. Nun mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Pfanne mit dem Speck wieder auf kleine Flamme stellen. Die Spaghetti abgießen und in die Pfanne zum Speck geben. Die Eimischung darübergießen und nun 2 - 3 Minuten lang gut verrühren. Die Pfanne darf nicht zu heiß werden, da sonst das Ei stockt. 

Abschließend mit Pfeffer, frischem Bärlauch und Parmesan bestreuen und servieren.

Donnerstag, 5. März 2015

Rindergulasch mit Sauerkraut und Paprika

 Manchmal muss es einfach ein richtig guter Eintopf sein! Sauerkraut ist nicht nur als Beilage ein absoluter Hit, sondern auch im Eintopf! Außerdem braucht man von Zeit zu Zeit ein Gericht, dass man mit einem Löffel auf dem Sofa mit dem Teller in der Hand essen kann! Lasst es euch schmecken! 

Zutaten für 2 - 3 Personen:

300 g Rindergulasch
700 g Sauerkraut
1 Karotte
400 g Kartoffeln
2 mittelgroße Spitzpaprika
1 große Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
600 ml Gemüsebrühe
3 TL Kümmel
2 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe putzen und kleinschneiden.Die Spitzpaprika waschen, entkernen und ebenfalls in nicht zu kleine Stücke schneiden. 

Nun etwas Öl in einem Schnellkochtopf erhitzen und das Fleisch darin richtig scharf anbraten. Zwischendurch Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und mitbraten.

Nun der Reihe nach Kümmel, Kartoffeln, Karotten, Lorbeerblätter, Sauerkraut und Paprika hineinschichten und mit Gemüsebrühe ablöschen und nicht mehr umrühren. Den Deckel nun schließen und gut 40 min unter Druck kochen lassen. 

Anschließend den Deckel nach Druckablass öffnen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. 

Natürlich könnt ihr das Gulasch auch in einem normalen Kochtopf kochen. Das dauert allerdings ein gutes Stück länger, da das Fleisch länger braucht um gar zu werden.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Gebratenes Steak mit Rosmarin und Thymian

Steak... ein gut gebratenes Steak ist schon was feines! Natürlich schmeckt so ein Steak vom Grill besser als aus der Pfanne, aber was will man machen? Irgendwie muss man ja auch über den Winter kommen :-) Ich habe mich zum ersten Mal an ein klassisch gebratenes Steak getraut und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Dazu gab es Süßkartoffelpommes und Ofengemüse. Gebraten habe ich es nach Anleitung von Jamie Oliver. 

Zutaten für 2 Personen:

2 Rumpsteak vom Rind ( etwa 2,5 cm dick)
Salz
Pfeffer
Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian

Zubereitung:

Wichtig ist, die Rumpsteaks mindestens 1 - 2 Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen, sodass sie Zimmertemperatur annehmen. 

Nun etwas Öl in einer Pfanne - ideal einer Grillpfanne - richtig heiß erhitzen. 

Währenddessen das Fleisch kurz vor dem Braten mit Salz und Pfeffer gleichmäßig würzen. 

Wenn das Öl richtig heiß ist, die Rumpsteaks in die Pfanne geben. Ein Spritzschutz ist hierbei sehr zu empfehlen. Wenn ihr sowas nicht habt, tuts auch ein Küchenkrepptuch (am besten 2 - 3 Blatt übereinander). Nun ist es wichtig, die Steaks jede Minute zu wenden. Nach dem ersten Wenden gebt ihr die Kräuter mit in die Pfanne. Die Pfanne bleibt auf volle Hitze aufgedreht. Die Küche wird damit sehr eingeräuchert, aber es lohnt sich. 

Wer sein Steak medium mag, der brät es ungefähr 7-8 min lang. Wer es rare oder medium rare mag, der brät es 1 - 2 min kürzer. Wenn ihr euer Steak mehr durchgebraten mögt, bleibt es einfach 2 min länger in der Pfanne. 

Nach dem Braten das Steak auf ein Küchenbrett legen, mit Alufolie abdecken und und 2 min ruhen lassen. Anschließend mit beliebigen Beilagen servieren.

Freitag, 30. Januar 2015

Resteverwertung: Asiatisches Knusperbaguette mit Teriyakischweinefleisch, Koriander und Knusperquinoa

 Diese Baguettes waren heute mal eine Ultra-Resteverwertung! Gekochter Quinoa war übrig, Schweinefleisch vom Wochenende... Tja... also hieß es, ran an Pfannen! Heraus kam ein erstaunlich gutes Baguette, dessen Bestandteile dem ersten Augenschein nach überhaupt nicht zusammenpassen! Naja, es war einfach nur unglaublich guuuut! Es zeigt wieder mal, dass man einfach mal mutig sein muss, um ungeahnte kulinarische Geschmacksbomben zu erleben :-)

Zutaten für 2 Personen:

4 kleine Baguettebrötchen
300 - 400 g gegartes Schweinefleisch
etwa 80 g gegarter Quinoa
1/4 Spitzkohlkopf
2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
3 Frühlingszwiebeln
2 EL Essig
4 ELTeriyakisauce
3 EL Crème fraîche
frischer Koriander
Salz
Pfeffer
Zucker
Sojasauce
Sesamöl 

Zubereitung:

Das gegarte Fleisch in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Die Chilischote entkernen, wenn ihr es nicht so scharf wollt. Anschließend kleinhacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls putzen und kleinschneiden.

Den gegarten Chinoa auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen etwa 20 - 30 min bei 160 °C backen, bis jedes Körnchen richtig knusprig und braun ist.

Den Spitzkohl mit einem Messer oder einem Hobel in dünne Streifen schneiden. Anschließend in einer Schüssel mit Essig, Salz und etwas Zucker vermischen und beiseite stellen. Koriander waschen, trockenschütteln und ebenfalls beiseite stellen. 

Nun etwas Sesamöl in der Pfanne erhitzen und darin das Fleisch zusammen mit Chili, Knoblauch und Frühlingszwiebeln anbraten. Anschließend mit 2 EL Sojasauce ablöschen und weiter dünsten lassen.  Abschließend mit Pfeffer würzen und 2 EL Teriyakisauce hinzugeben. Schmeckt es gut ab, denn das ist ja der Hauptdarsteller in eurem Baguette.

Für den Dip die Crème fraîche mit den restlichen 2 EL Teriyakisauce verrühren. Die Baguettes im Ofen eventuell nochmal kurz erwärmen, sodass sie schön knusprig sind. 

Anschließend könnt ihr euer Baguette mit diesen vielen leckeren Dingen füllen. Wie ihr es aufbaut, ist euch überlassen! Unsere Reihenfolge: Dip, Krautsalat, Fleisch, Dip, Quinoa, Koriander :-) 

Donnerstag, 29. Januar 2015

Klassischer bayrischer Schweinebraten mit Kruste

Schweinebraten ist etwas tolles :-) Ich habe euch schon mal ein Rezept für ein Kartoffelbratl vorgestellt. Heute gibt es ein Rezept für einen richtig bayrischen Schweinsbraten. Wichtig ist wie immer die schöne Kruste! Ich bereite immer gern ein größeres Stück Fleisch zu, weil ich es toll finde, aus den Resten nochmal etwas tolles zaubern zu können. Als Beilagen eignen sich Knödel jeglicher Art und Sauerkraut. Eingelegte Rote Beete passt auch vorzüglich dazu. Vergesst auch nicht meine Verlosung, die noch bis zum 4. Februar läuft! Schaut doch mal vorbei und macht mit :-)

Zutaten für 2 Personen mit Resten:

1,3 kg Schweinekrustenbraten
2 Zwiebeln
2 Karotten
ein Stück Knollensellerie
1 kleines Stück Ingwer/ etwa 2 cm (schmeckt man nicht, gibt der Sauce aber einen guten Geschmack)
1 Knoblauchzehe 
200 - 250 ml Bier
Salz
Pfeffer
gemahlener Kümmel

Zubereitung:

Das Fleisch waschen und trockentupfen. Nun die Haut mit einem Cutter/Teppichmesser kreuzförmig einschneiden. Dabei darauf achten, dass man nur die Haut einritzt, und nicht ins Fleisch schneidet. Nun das Fleisch von allen Seiten rundherum ordentlich mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und einreiben. Das Fleisch mit der Hautseite nach unten in einen Bräter legen. Nun die Zwiebeln putzen und in Spaltern schneiden. Karotte und Sellerie putzen und in Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls drumherum verteilen. Das Gemüse im Bräter um das Fleisch herum verteilen. 

Nun den Bräter bei 190° C Umluft für etwa 20 min in den Ofen geben. Anschließend mit etwa 100 ml Bier aufgießen und den Braten für weitere 20 min im Ofen verschwinden lassen. Anschließend das Fleisch wenden. Das Aufgießen vor dem Wenden ist wichtig, da sich hierbei die Haut schön vollsaugen kann und anschließend ordentlich aufgehen kann. 

Nun das restliche Bier in gleichmäßigen Abständen immer mal wieder aufgießen, gern auch mal über das Fleisch gießen, und das Gemüse im Bräter etwas wenden. Nach etwa 1 1/2 Stunden sollte das Fleisch fertig sein. Dann einfach noch für 10 - 15 min die Grillfunktion einschalten, bis die Kruste schön aufgegangen und knusprig ist. 

Da es bei uns Knödel gab, hab ich zum Ende hin auch noch mit ein paar Schöpflöffel Knödelkochwasser aufgegossen. Dies enthält durch das Kochen der Knödel etwas Stärke. Es hilft somit der Kruste dabei, knusprig zu werden und dickt zugleich die Sauce ganz leicht an. Das hat meine Oma früher auch schon immer so gemacht. Also irgendwas muss dran sein, denn er war immer gigantisch gut. Wenn der Braten fertig ist, die Sauce zusammen mit dem Gemüse in einen kleinen Kochtopf geben und eventuell noch abschmecken oder andicken. Nachwürzen war meist nicht mehr nötig und angedickt wurde die Sauce auch nie. Je nachdem, wie ihr es gern habt. Auch das Gemüse essen wir immer mit. Es schmeckt wirklich gut und hat ordentlich Röstaromen. Das Fleisch anschließend in Scheiben schneiden und mit den Beilagen servieren. 

Dienstag, 6. Januar 2015

Silvesterbuffet: Mini-Corndogmuffins

Ein weiterer Teil unseres Silvestermenüs. Diese kleinen, süßen Mini-Corndogmuffins! Ich fand sie sehr lecker, nur unerwartet süß, wenn man bedenkt, dass es ein deftiges Rezept ist... Ich hab noch nie Corndogs gegessen, aber man sagte mir, dass das wohl so sein muss :-) Also nichts desto trotz waren sie wirklich fantastisch. Ich kann mir vorstellen, dass für unseren "Geschmack" wohl Kräuter und weniger Zucker passender wäre. Aber das ist Geschmackssache! Lecker aber ungewohnt :-) Meine Mama hatte da ein super tolles Mini-Muffinblech mit 24 Mulden, dass sich hier perfekt eignet.

 Zutaten für 24 Stück:

40 g Butter 100 g Joghurt
40 ml Milch  
1 großes Ei  
100 g Mehl  
110 g Polenta
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1 TL Salz
30 g Zucker
evtl. etwas Chilipulver  
60 g Bergkäse oder Cheddar
60 g Mais 
4 - 5 Würstchen (z.B. Wiener)

Zubereitung:

Eine Mini-Muffinform leicht fetten und mit Polenta bestreuen.

Die Butter schmelzen und in eine Rührschüssel geben. Joghurt und Milch verrühren und zusammen mit dem Ei in die Butter rühren. Nun Mehl, Polenta, Backpulver, Natron, Zucker, Salz und Chilipulver hinzugeben und schnell unterrühren. Den Käse reiben und zusammen mit dem Mais mit einem Löffel unter die Masse heben. 

Nun die Muffinförmchen nicht ganz bis zum Rand füllen. Sie gehen noch auf, deshalb ruhig etwas vorsichtig mit der Dosierung sein.

Die Würstchen in etwa 2 - 3 cm lange Stücke schneiden. Die Länge der Stücke hängt von euren Förmchen ab. Die Würstchen sollten bis zum Boden in den Teig gedrückt werden und oben noch rausschauen. Nun also in jede Mulde mittig ein Würstchenstück in den Teig stecken. 

Die Muffinform wandert jetzt für ca. 25 Minuten bei 175 °C Umluft in den Backofen. Nach dem Backen die Muffins komplett in der Form abkühlen lassen und anschließend aus der Form lösen.

Freitag, 2. Januar 2015

Jahresrückblick 2014

Meine lieben Leser,

das Jahr war turbulent und doch schön. Manchmal war zu wenig Zeit da, manchmal zu wenig Lust! Die Freude am Blog ist jedoch nach wie vor ungebrochen. Ich freue mich jeden Tag über die Besucher, die in meiner kleinen kulinarischen Welt vorbeischauen. Ich freue mich über die tollen Menschen, mit denen ich über diesen Blog in Kontakt gekommen bin. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar. Ich freue mich auch über die vielen anderen Blogger in der großen weiten Welt da draußen, die meine Tage und meine Ideen immer wieder aufs Neue bereichern, ergänzen, beleben und manchmal auch verwirklichen. Es ist schön, ein Teil dieser riesigen Gemeinde zu sein, die sich immer wieder neue und aufregende, aber auch manchmal einfach ganz normale und bodenständige Sachen ausdenkt, um anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich hoffe, ich konnte euch mit dem ein oder anderen Rezept auch ein wenig den Tag verschönern und freue mich auf ein neues Jahr mit Gute Nahrung macht glücklich!

Hier ein kleiner Rückblick über die Rezepte, die euch dieses Jahr am meisten interessiert haben:







Dienstag, 30. Dezember 2014

Gemüsebrühe mit Lebernockerl

Innereien... naja, das ist so eine Sache, ich weiß! Ich muss gestehen, dass ich auch nicht wirklich ein großer Freund von Leber, Niere, Herz und Co. bin. ABER... diese Lebernockerl sind einfach so lecker, dass ich nicht an ihnen vorbeikomme. Selbstgemachte Lebernockerl gabs bei uns früher schon immer. Als Kind war mir wohl nicht bewusst, was ich da im Teller liegen hab, aber ich hab sie gern gegessen. Gekaufte Lebernockerl finde ich persönlich ganz schrecklich, da sie sich im Mund wie Kaugummi anfühlen! Bei selbstgemachten Lebernockerl ist dies zum Glück nicht der Fall! Sie sind locker, luftig und schmecken aromatisch! Rettet die Lebernockerl und probiert sie aus!

Zutaten für 2 Personen:

100 g enthäutete und durchgedrehte Leber (Rind oder Geflügel)
40 g Butter
40 - 50 g Semmelbrösel
1 Ei
geriebene Zitronenschale
1/2 Zwiebel
gehackte Petersilie
gehackter Majoran
1,5 l Gemüsebrühe

Zubereitung:

Die Leber bekommt ihr sicher küchenfertig bei eurem Metzger des Vertrauens. Meist ist sie schon fein durchgedreht und abgepackt. Dies funktioniert aber auch mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab. 

Die Zwiebel putzen und fein (!) hacken.

Die Butter in einer Metallschüssel mit dem Schneebesen schaumig rühren. Nun abwechselnd Ei und Semmelbrösel hinzugeben und gut verrühren. Mit Salz würzen. Nun Majoran, Petersilie, Zitronenschale und die Leber hinzugeben und alles mit einem Kochlöffel gut verrühren. Die Masse sollte nun mit zwei Teelöffeln gut formbar sein. Wenn sie dies noch nicht ist, gebt ihr einfach nochmal Semmelbrösel hinzu bis die Konsistenz passt.

Nun muss eure Gemüsebrühe kochen. Dann könnt ihr mit 2 Teelöffeln die Nockerl nacheinander formen (die Masse einfach ein paar Mal von einem in den anderen Teelöffel streichen) und in die Suppe gleiten lassen. Sobald alle Nockerl eingelegt sind, sollten sie nicht mehr kochen sondern nur noch mit aufgelegtem Deckel gar ziehen. Nach etwa 15 - 20 min sollten sie fertig sein. Lasst es euch schmecken!

Dienstag, 23. Dezember 2014

Krautschupfnudeln mit Kümmel und Speck

Jetzt ist die Zeit für deftige Gerichte. Zum Beispiel Krautschupfnudeln. Dank der fertigen Schupfnudeln aus dem Kühlregal ist es ein schnelles und leckeres Essen, das satt und zufrieden macht. Natürlich schmecken selbstgemachte Schupfnudeln (meine Oma nannte sie Fingernudeln) viel besser.

Zutaten für 3 Personen:

500 g Schupfnudeln
200 g Speck oder Schinkenwürfel
400 g abgetropftes Sauerkraut
2 kleine Zwiebeln
ein kleiner Schuss Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
ganzer Kümmel
gehackte Petersilie
etwas Sauerrahm zum servieren
Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln.

Die Schupfnudeln in der Pfanne mit Öl von allen seiten knusprig anbraten. Die aus der Packung haben meist schon einiges an Öl um sich herum, sodass man sich das Öl hierbei sparen kann. Anschließend die Schupfnudeln herausnehmen.

Nun nochmal etwas Öl mit der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit den Schinkenwürfel anbraten. Wenn ihr besonders fetten Speck verwendet, könnt ihr diesen auch ohne zusätzliches Öl in der Pfanne auslassen. Anschließend das Sauerkraut und den Kümmel hineingeben und einen kleinen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben. Den Deckel aufsetzen und etwa 10 min leise köcheln lassen. Überprüft immer wieder, ob noch genügend Flüssigkeit in der Pfanne vorhanden ist. 

Jetzt wandern die Schupfnudeln zurück in die Pfanne. Alles miteinander verrühren und mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Die Krautschupfnudeln mit Sauerrahm servieren und es sich schmecken lassen.

Herbstlicher Rindfleischeintopf

Winterzeit ist Eintopfzeit! Bei uns wurde schon seit ich denken kann, der Eintopf im Dampfdrucktopf gekocht! Wieso auch nicht? Es geht wunderbar schnell, das Fleisch ist saftig und weich und es bleibt alles im Topf was man am Anfang hineingetan hat. Fleischsorten und Gemüsesorten können ganz nach Belieben und Vorhandensein variiert werden. So entstand auch dieser Eintopf. Hinein kam alles, was Kühlschrank und Vorratsschrank hergab.

Zubereitung für 2 Personen:

300 g Rindergulasch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Karotten
4 mittelgroße Kartoffeln
Reste von einer Grünkohlstaude
Sellerie, Pastinake...
300 ml Gemüsebrühe
Öl
Salz
Pfeffer
Gewürze und Kräuter nach Belieben

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln. Karotten, Kartoffeln sowie übriges Gemüse putzen und grob würfeln. 

Öl im Topf erhitzen und das Fleisch darin rundherum scharf anbraten. Zwiebeln und Knoblauchwürfel hinzugeben und kurz mitbraten. Nun darauf die Kartoffeln, anschließend Karotten, Sellerie und Pastinake und zum Schluss Grünkohl hineinschichten (nicht mehr umrühren) und mit Gemüsebrühe aufgießen. Es gilt immer, je länger die Zutat braucht um gar zu werden, desto weiter nach unten muss sie im Topf.

Nun den Deckel verschließen und warten, bis der Deckel unter Druck steht. Ich habe einen relativ alten Dampfdrucktopf, bei neuen Modellen ist das wohl etwas anders... Die Kochzeit beträgt dann jedenfalls etwa 45 min. Abschließend den Dampfdrucktopf abdampfen lassen, umrühren und mit Kräutern und Gewürzen abschmecken.