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Sonntag, 7. August 2016

Gurkensalat, konserviert für den Winter

Mögt ihr Gurkensalat genauso gern wie ich? Dann ist das euer Rezept! Diese schmackhafte Idee, einen Gurkensalat einzumachen stammt von Paprika meets Kardamom. Das Rezept habe ich minimal abgewandelt, der Grundstock ist jedoch der gleiche. Der Gurkensalat im Glas ist nicht nur praktisch, sondern hält sich wunderbar im Keller oder in der Vorratskammer, schmeckt wahnsinnig gut und man hat schnell ohne viel Aufwand einen leckeren Gurkensalat als Beilage :-) Klingt gut? Ausprobieren!! Ihr wollt eingelegte Gewürzgurken selber machen? Hier entlang!

Zutaten für ca 4 - 5 mittelgroße Einmachgläser (oder knapp 2 Liter):

3 große Gurken (Schlangengurken)
1 - 2 Zwiebeln
pro Glas 2 TL Senfkörner
pro Glas ca 1/2 - 1 TL Herbaria "Krumme Kerlchen" Einmachgewürz
200 g Zucker
250 ml Weißweinessig
3 gehäufte EL Salz
1 Liter Wasser
frischer Dill 

Zubereitung: 

Wie immer, wenn man Etwas für lange Zeit haltbar machen möchte, gilt höchste Vorsicht bei der Hygiene. Sind die Gläser nicht absolut sauber und steril, hält das eingemachte Gut nunmal nicht oder nur unzureichend.  Deshalb die Gläser samt Deckel sauber ausspülen, mit einem Geschirrtuch außen abtrocknen und im Ofen bei 100 - 120°C ca 10 - 15 min von innen trocknen und gleichzeitig sterilisieren lassen. Anschließend die Gläser und Deckel auf ein sauberes Geschirrtuch stellen und abkühlen lassen.

Die Gurken waschen, putzen und in Scheiben schneiden oder hobeln. Die Zwiebel putzen, halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Dill hacken und bereitstellen.

Nun in einem Topf Zucker, Weißweinessig, Salz und Wasser mischen und so lange kochen lassen, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. 

Nun die Gläser bis zur Hälfte eng mit den Gurkenscheiben befüllen. Dann Senfkörner, Zwiebelscheiben und Einmachgewürz hinzugeben und anschließend mit Gurkenscheiben auffüllen. Dill dazwischen oder zum Abschluss hineingeben und eventuell nochmal mit Gurkenscheiben bis 1 cm unter den Rand auffüllen. 

Sobald alle Gläser befüllt sind, diese mit dem heißen Sud bis 1 cm unter den Rand aufgießen und fest verschließen.

Jetzt geht es ans "Einkochen". Den Backofen auf 100 °C erhitzen. Eine Blechauflaufform mit etwas Wasser befüllen und die Gläser, ohne dass sie sich berühren, hineinstellen. Die Gläser sollten etwa 1 - 2 cm im Wasser stehen. Nun wandern sie für ca 30 - 45 min in den Ofen, bis sich an den Rändern der Flüssigkeit kleine Bläschen zeigen. 
Anschließend abkühlen lassen und an einem kühlen und dunklen Ort mindestens 2 - 3 Wochen ziehen lassen und anschließend genießen.

Tipp: Der Gurkensalat schmeckt pur aus dem Glas oder mit einem Löffel saurer Sahne oder Schmand angerührt. 


Sonntag, 2. August 2015

Blitzschneller Tortilla-Flammkuchen mit Zucchini und Räuchertofu

Diesen Tortillaflammkuchen gab es kürzlich beim Mädelsabend und die Idee dafür steuerte meine liebste Freundin Anna bei. Wir haben geratscht, gelacht und den Abend genossen. Wir waren beide total begeistert, wie schnell und lecker diese Art von Flammkuchen geht. Der Boden wird schön knusprig und belegen kann man ihn ganz nach Lust und Laune. Entweder ganz klassisch mit Speck und Zwiebeln oder mit Zucchini oder anderes Gemüse nach Wahl. Dieser Flammkuchen ist ideal für kleinere Partys. Man kann einen nach dem anderen in den Ofen schieben und es sich zwischendurch gemütlich machen.

Zutaten für 2 - 3 Personen:

4 Tortillafladen
100 g Crème fraîche
1 Zwiebel
1 kleine Zucchini
80 - 100 g Räuchertofu
etwas Gratinkäse
Salz
Pfeffer
etwas Öl

Zubereitung:

Die Zucchini und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. 

Die Tortillafladen auf einer Seite ganz dünn mit Öl einpinseln. Ideal eignet sich hierzu wieder ein Ölsprüher. Nun den Tortillafladen mit der geölten Seite nach unten drehen. Den Tortillafladen nun dünn mit Crème fraîche bestreichen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zucchini, Zwiebel und Räuchertofu belegen. 

Nun noch mit Käse bestreuen und für 10 - 15 min bei 180 °C im Ofen knusprig backen.

Tipp: Bestreicht und belegt den Flammkuchen nicht zu dick. Sonst wird er matschig. Probiert ihn doch auch mal mit Ziegenkäse und Birne oder in der klassischen Form mit Speck :-)

Montag, 29. Juni 2015

- Superfood! - Lauwarmer Quinoa-Goji-Salat mit Garnelenspieß und Avocadocreme

"Superfood" - was für ein Wort! 
Das Wort Superfood ist inzwischen in aller Munde und gerade in der weltweiten Foodbloggerwelt kommt man um diesen Begriff einfach nicht mehr herum. Doch was ist Superfood überhaupt und warum ist Superfood denn Superfood?
Als Superfood werden im allgemeinen Lebensmittel bezeichnet, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Nährstoffen und Mineralien besonders förderlich für unsere Gesundheit und Wohlbefinden sind. Dazu zählen z.B. Quinoa und die Gojibeere, welche sich wunderbar kombinieren lassen. 

Quinoa - Das Gold der Inka
Qunioa dürfte aufgrund seines Siegeszuges der letzten Jahre inzwischen vielen Menschen ein Begriff sein. Er wird in höchsten Tönen gelobt - und das zu Recht! Quinoa dient den Andenvölkern seit 6000 Jahren als Grundnahrungsmittel. Das Inkakorn versorgt uns mit einer großen Portion pflanzlichem Eiweiß und bietet uns nochdazu alle 9 essentiellen Aminosäuren. Außerdem enthält es erstaunlich viel Calcium, Eisen und Vitamin E.  Unter anderem ist Quinoa glutenfrei und somit die Beilage schlechthin für Glutenallergiker. Die kleinen Körnchen bieten sich wunderbar als Ersatz für Reis und Nudeln an, da nur ein geringer Teil der enthaltenen Kohlenhydrate im Körper in Zucker umgewandet werden. Quinoa darf sich also absolut verdient als Superfood bezeichnen. 

Gojibeere
Die Gojibeere, auch Wolfsbeere oder Bocksdornbeere genannt, hält noch nicht so lange Einzug in unserer Küche, doch auch sie wird immer bekannter und beliebter. Auch sie zählt zu den Superfoods. Von ihr reichen täglich schon 10 g um ihre gesundheitsfördernde Wirkung zu entfalten. In China wird sie bereits seit 2000 Jahren als Heilmittel gegen Entzündungen und Blutdruckproblemen eingesetzt. Auch sie enthält viele Nährstoffe und gute Ballaststoffe und ist vielseitig einsetzbar. Sie macht sich wunderbar in Müsli und Salat und schmekt auch hervorragend als kalorienarmer und gesunder Snack für zwischendurch. 

Da sich diese beiden Superfoods so wunderbar kombinieren lassen, habe ich aus ihnen einen leckeren Salat zubereitet. Da soll nochmal einer sagen, dass gesundes Essen nicht schmeckt! 

Lauwarmer Quinoa-Goji-Salat mit Garnelenspieß und Avocadocreme

Zutaten für 2 Personen:

150 g Quinoa
3 Frühlingszwiebeln
40 - 50 g Gojibeeren
1 Handvoll frischer Koriander
1 kleine Knoblauchzehe
7 EL Zitronensaft
6 EL Olivenöl
1 kleine Chilischote
3 TL Honig
10 - 20 Garnelen, je nach Hunger
2 kleine Avocado
Salz
Pfeffer
Zimt
Kreuzkümmel
Cayennepfeffer
zusätzlich Olivenöl

Zubereitung:

Quinoa nach Packungsanweisung garen und beiseite stellen. Ich gare ihn gern mit Gemüsebrühe. Die Gojibeeren in etwas Wasser für 5 Minuten einweichen und anschließend ausdrücken. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und den grünen Teil separieren. Die Knoblauchzehe und die Chilischote (eventuell entkernt) fein würfeln. Den Koriander samt den Stängeln fein hacken und einige schöne Blättchen für die Deko aufheben. 

Aus 6 EL Zitronensaft, Olivenöl, Chili, Salz, Pfeffer, Koriander und Honig ein Dressing herstellen und abschmecken. 

Die Garnelen waschen, trockentupfen und eventuell entdarmen. Anschließend auf Holzspießchen stecken. Aus 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zimt, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer ein Würzöl herstellen und die Garnelenspieße damit bestreichen. 

Die Avocado aus der Schale lösen und in einem Multizerkleinerer zu einer Creme verarbeiten. Anschließend mit einem EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und darin bei geringer Hitze den Knoblauch und den weißen Teil der Frühlingszwiebeln braten und anschließend zum vorbereiteten Dressing geben. 

Nun in der selben Pfanne die Garnelenspieße von beiden Seiten etwa 2 Minuten braten. In der Zwischenzeit den Quinoa mit dem Dressing, den Gojibeeren und dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln vermischen und mit Garnelenspießen, der Avocadocreme und den Korianderblättchen anrichten. Guten Appetit! 

Tipp: Für etwas Knusperfeeling einfach 3 EL vom gekochten Quinoa auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 160 °C für 20 - 30 min im Ofen knusprig backen. Diesen dann einfach zum Schluss über den Salat streuen. Und wer Koriander nicht mag, kann stattdessen auch Minze verwenden.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Schnelle Quiche mit grünem Spargel

Diese Spargelquiche geht schnell und einfach. Sie eignet sich wunderbar, wenn man Gäste eingeladen hat. Man hat so viel zu erledigen, so viel vorzubereiten! Genau für diese Fälle ist eine Quiche perfekt! Man kann sie wunderbar am Vormittag backen und abends, kurz bevor die Gäste eintrudeln im Ofen nochmal erwärmen. So schmeckt sie wie frisch gebacken.

Zubereitung:

240 g Mehl
1 Ei
100 g kalte Butter
(funktioniert aber auch wunderbar mit Blätterteig)

1 Bund grüner Spargel, im unteren Drittel geschält und bissfest gekocht
250 g Schmand oder Crème fraîche
1 großes Ei
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Aus Mehl, Ei, Salz und Butter einen Mürbteig herstellen. Den Teig anschließend zu einer Kugel formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. 

In der Zwischenzeit dem Schmand mit dem Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Boden der Springform mit Backpapier beziehen, den Teig ausrollen und die Springform damit auskleiden. Den Rand habe ich etwas dicker und nur etwa 2 cm hoch gemacht. 

Nun die Eimischung hineingießen und den Spargel darin plazieren. Bei einer runden Form gestaltete sich das etwas schwierig, aber er hatte letztendlich doch keine Chance. 

Nun wandert die Quiche für 20 - 25 min bei 180 °C in den Ofen. Die Schmandmasse sollte komplett gestockt und fest geworden sein und der Rand knusprig. Dazu passt ein Salat :-)

Freitag, 1. Mai 2015

Blumenkohlpüree mit Bärlauch und Parmesan

Mein beliebtes Blumenkohlpüree heute mal anders :-) Ich hab es diesmal mit Bärlauch und Parmesan verfeinert. So einfach, so schnell, so gut! Schmeckt wunderbar zu Fleisch, Fisch oder gebratenem Tofu.
 
Zutaten für 3 Personen:

1 mittelgroßer Blumenkohl
1 kleine Tasse Gemüsebrühe
3 EL Crème fraîche
40 - 60 g Parmesan
Salz
Pfeffer
6 Blätter Bärlauch

Zubereitung:

Den Blumenkohl waschen und in Röschen teilen. Mit der Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze weich kochen. Dann Deckel abnehmen und solange weiterkochen, bis die Flüssigkeit verkocht ist oder den Blumenkohl einfach abgießen. Falls die Gemüsebrühe verkocht ist, bevor der Blumenkohl weich ist, einfach immer wieder ganz wenig Gemüsebrühe nachgießen. Aber vorsichtig sein… sonst wird das Püree zu wässrig. 

Den Blumenkohl nun mit einem Pürierstab oder einem Kartoffelstampfer bearbeiten, je nachdem wie fein ihr es haben wollt. Den Parmesan reiben und zusammen mit Crème fraîche unter das Püree rühren. 

Den Bärlauch in dünne Streifen schneiden und ebenfalls untermischen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Bärlauch und Parmesan bestreut servieren.

Dienstag, 21. April 2015

Grünkernbratling mit Bärlauch aus der Kastenform

Es ist Frühling und der Bärlauch hält in unserem Speiseplan immer noch Einzug. Warum also nicht mal Grünkernbratlinge mit Bärlauch verfeinern? Klingt gut, schmeckt gut! Und da ich nicht wieder ewig in der Küche stehen wollte, um einen Brating nach dem anderen in Fett auszubraten, habe ich die Masse einfach mal in eine Kastenform gegeben und sie im Ofen gebacken. Das ist viel entspannter und hat nochdazu weniger Kalorien. 

Zutaten für eine normale Kastenform:

250 g Grünkern oder Grünkernschrot
Gemüsebrühe
2 mittelgroße Karotten
3 Frühlingszwiebeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
6 - 7 Blätter Bärlauch
1 TL mittelscharfer Senf
3 Eier
6 - 8 EL Semmelbrösel (je nach Konsistenz)
Salz
Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Grünkern nach Packungsanweisung in Gemüsebrühe garkochen, eventuell abgießen und leicht abkühlen lassen.

Währenddessen die Karotten in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Die Bärlauchblätter in dünne Streifen schneiden.

Nun etwas Öl in der Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln, Knoblauch und Karotten etwa 5 - 10 min weich braten. Anschließend die Gemüsemischung mit dem Grünkern vermischen und mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Nun Eier und Semmelbrösel hinzugeben und mit den Händen gut vermengen und verkneten. 

Jetzt eine Kastenform mit Backpapier auslegen und die Masse hineingeben und glattstreichen. 

Nun bei 180 °C  etwa 30 - 40 min im Ofen backen, bis die Masse komplett fest ist.

Tipp: Dazu passt Quark oder Creme fraiche verrührt mit Salz, Pfeffer und Schabzigerklee und ein Salat

Samstag, 4. April 2015

Superschnelles Kastenbrot ohne Sauerteig

Dieses Brot ist wirklich der Hammer! Es geht so schnell und schmeckt so gut, dass man kaum aufhören kann, sich nochmal ein Butterbrot zu schmieren! Endlich ein Brot, das wirklich immer funktioniert! Brotbacken war bis jetzt ein rotes Tuch für mich. Ich habe nicht die Zeit, mir 3 Tage vorher zu überlegen, ob ich in 3 Tagen ein Brot brauche oder nicht. Und dann auch noch einen Sauerteig ansetzen, der einem dann womöglich nicht gelingt?? Ne, ne... nicht mit mir! Dieses Brot kann man mittags wunderbar schnell backen und am Abend gleich zur Brotzeit vertilgen. Also traut euch und backt euer Brot selbst! Es lohnt sich! 

Zutaten für eine 26er Kastenform:

500 g Mehl Typ 1050
450 ml lauwarmes Wasser (oder 500 ml Buttermilch - erwärmt)
1 - 2 El Essig- nur nötig bei der Variante mit Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 El Salz
1 EL gemahlener Koriander
1 EL gemahlener Kümmel
1 1/2 TL gemahlener Schabzigerklee 
2 - 3 El Sonnenblumenkerne oder andere Kerne/Haferflocken

Zubereitung:

Hefe, Salz und Gewürze in eine Rührschüssel geben und das lauwarme Wasser (oder alternativ Buttermilch) zusammen mit dem Essig darübergießen. Nun etwas umrühren, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Anschließend das Mehl hineingeben und mit Knethaken zu einem Teig verrühren. Zwischendurch die Kerne hineingeben und nochmals unterrühren. 

Nun eine Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und etwas glattstreichen. Den Teig nun in der Form etwa 20 - 30 min gehen lassen. Anschließend in der Mitte des Teiges mit dem Messer etwas einschneiden, sonst bricht es euch seitlich etwas auf... das ist zwar nicht schlimm, aber mit dem 'Bruch' in der Mitte siehts etwas schöner aus.

Anschließend ein tiefes Backblech mit Wasser füllen und auf den Boden des Ofens schieben. Die Form nun bei 180 °C auf einem Gitter in den Ofen geben und 1 1/2 Stunden backen.

Tipp: Seid experimentierfreudig! Ganze Kümmelkörner oder Kräuter machen das Brot noch würziger und individueller. Auch getrocknete Tomaten schaffen im Brot für Abwechslung.

Mittwoch, 1. April 2015

Grünkernbratlinge

Das Öko-Food schlechthin! Grünkernbratlinge wollte ich schon lange mal selbst machen. Nun wars also endlich soweit! Ich habe das Rezept bei Grain de sel - salzkorn gefunden. Ich muss sagen, dass ich das Rezept ganz ganz leicht abwandeln musste, da ich Grünkern ganz anstatt geschrotet gekauft hatte. Letztendlich wars halb so wild, aber wenn mans vorher nicht weiß, stellt das im Kopf ein ganz schönes Chaos an :-) Egal, lecker waren sie so und so :-) 

Für ca.  10 - 12 Stück:

170 g Grünkern
500 ml Gemüsebrühe
1 mittelgroße Zwiebel
2 Karotten
etwas Olivenöl
6 EL Semmelbrösel
4 EL gemahlene Mandeln
2 Eier
etwas Senf
2 Frühlingszwiebeln
etwas frische Petersilie
1/2 TL Harissa
Salz
Pfeffer 
Paprikapulver
Öl

Zubereitung:

Grünkern in der Gemüsebrühe weich kochen. Wenn nötig, abgießen und danach abkühlen lassen.

Die Zwiebel, Frühlingszwiebeln und die Karotten recht klein würfeln und in etwas Olivenöl andünsten. Die Petersilie etwas kleinhacken.

Den Grünkern nun mit einem Pürierstab etwas durchpürieren, aber nicht zu einem Brei verarbeiten! Es dürfen ruhig noch große Stücke vorhanden sein. In die Masse wird nun die angebratene Gemüsemischung, Semmelbrösel, Mandeln, Eier, Senf und Harissa sowie die Gewürze gegeben und ordentlich mit den Händen vermengt. Danach daraus direkt die Bratlinge formen und auf einem Brett zwischenlagern. 

Nun werden die Bratlinge in reichlich Öl herausgebraten. Eventuell die erste Ladung warmstellen, bis alle gebraten wurden. Dazu passt ein Joghurtdip und ein einfacher Salat.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Silvestermenü: Gefüllte Filoteigstangen mit Brie und Kräutern

Diese Filoteigstangen sind wirklich super! Sie gehen total schnell und sind wahnsinnig lecker. Probiert sie aus! Leckeres Fingerfood, nicht nur an Silvester. 

Für 15 Stangen: 

3 Filo- oder Yufkateigblätter (rechteckig)
etwa 200 g Brie oder Camembert
gehackte Kräuter (Thymian, Petersilie)
Öl

Zubereitung:

Den Brie in kleine Stücke reißen und mit einer Gabel zusammen mit den Kräutern in einer Schüssel möglichst gut zerdrücken.

Ein Yufkateigblatt der Länge nach einmal zur Hälfte zusammenfalten. Nun das Blatt in 5 Teile unterteilen und auf jeden Teil im unteren Drittel einen Streifen von der Briefüllung legen. Nun die Seiten links und rechts einmal einschlagen und die Stücke von unten nach oben zu einer Stange eindrehen. Wichtig dabei ist, dass die Seitenteile weit genug eingeschlagen sind, dass die Füllung beim Braten nicht herauslaufen kann. Wickelt die Stangen nicht zu fest, da sich die Füllung beim Erhitzen noch etwas ausdehnt. Mit den weiteren Yufkateigblättern ebenso verfahren.

Nun das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Stangen von beiden Seiten etwa 1 - 2 Minuten ausbacken Anschließend auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Stangen werden sehr schnell braun, also Vorsicht! Die Stangen können z.B. für eine Party am Abend bereits am Nachmittag ausgebacken werden und am Abend etwa 10 - 15 min bei 100°C  im Backofen erwärmt werden. Dabei werden sie wieder knusprig, die Füllung wird warm und sie schmecken wie frisch gebacken. Dies ist natürlich sehr vorteilhaft, wenn man nicht den halben Abend in der Küche verbringen möchte, sondern diese Zeit viel lieber mit seinen Gästen verbringt. Lasst es euch schmecken und feiert schön :-) Und natürlich schmecken die Stangen auch außerhalb einer Party zu einem Salat sehr gut.

Dienstag, 6. Januar 2015

Silvesterbuffet: Mini-Corndogmuffins

Ein weiterer Teil unseres Silvestermenüs. Diese kleinen, süßen Mini-Corndogmuffins! Ich fand sie sehr lecker, nur unerwartet süß, wenn man bedenkt, dass es ein deftiges Rezept ist... Ich hab noch nie Corndogs gegessen, aber man sagte mir, dass das wohl so sein muss :-) Also nichts desto trotz waren sie wirklich fantastisch. Ich kann mir vorstellen, dass für unseren "Geschmack" wohl Kräuter und weniger Zucker passender wäre. Aber das ist Geschmackssache! Lecker aber ungewohnt :-) Meine Mama hatte da ein super tolles Mini-Muffinblech mit 24 Mulden, dass sich hier perfekt eignet.

 Zutaten für 24 Stück:

40 g Butter 100 g Joghurt
40 ml Milch  
1 großes Ei  
100 g Mehl  
110 g Polenta
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1 TL Salz
30 g Zucker
evtl. etwas Chilipulver  
60 g Bergkäse oder Cheddar
60 g Mais 
4 - 5 Würstchen (z.B. Wiener)

Zubereitung:

Eine Mini-Muffinform leicht fetten und mit Polenta bestreuen.

Die Butter schmelzen und in eine Rührschüssel geben. Joghurt und Milch verrühren und zusammen mit dem Ei in die Butter rühren. Nun Mehl, Polenta, Backpulver, Natron, Zucker, Salz und Chilipulver hinzugeben und schnell unterrühren. Den Käse reiben und zusammen mit dem Mais mit einem Löffel unter die Masse heben. 

Nun die Muffinförmchen nicht ganz bis zum Rand füllen. Sie gehen noch auf, deshalb ruhig etwas vorsichtig mit der Dosierung sein.

Die Würstchen in etwa 2 - 3 cm lange Stücke schneiden. Die Länge der Stücke hängt von euren Förmchen ab. Die Würstchen sollten bis zum Boden in den Teig gedrückt werden und oben noch rausschauen. Nun also in jede Mulde mittig ein Würstchenstück in den Teig stecken. 

Die Muffinform wandert jetzt für ca. 25 Minuten bei 175 °C Umluft in den Backofen. Nach dem Backen die Muffins komplett in der Form abkühlen lassen und anschließend aus der Form lösen.

Freitag, 2. Januar 2015

Silvesterbuffet: Pyrenäisches Zwiebelbrot ohne Tütchen

Vor einiger Zeit stieß ich auf ein Rezept für ein sehr schmackhaft aussehendes Zwiebelbrot. Als ich mir das Rezept aber genauer ansah, wurde meine Freude sogleich getrübt! Fertigtütchen und Konsorten hielten dort Einzug... Da ich gar kein Freund von Glutamat bin und ich auch schon seit Jahren keine Tütchen mehr benutze, musste also eine Lösung her. Tja, warum also nicht die Herausforderung annehmen? Passend zu Silvester waren natürlich sehr viele Versuchskaninchen anwesend! Also, auf gings :-) Ich kenne das Brot mit Tütchensuppe (Gott sei dank) nicht, aber ich denke, dass meine Variante das Ganze durchaus toppen kann :-) Dieses Brot passt auch super zum Grillfest oder auf einer Party!

Zutaten für 1 Kranz (6 - 8 Personen):

600 g Mehl
2 TL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
150 ml Wasser
150 ml Bier (Weißbier oder Lagerbier)
200 g Schmelzkäse 
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
etwas frische Petersilie
5 - 6 EL Röstzwiebeln oder angebratene kleingeschnittene Zwiebel
6 TL Gemüsebrühepulver
100 g Butter
etwas Paprikapulver
Pfeffer
getrockneter (oder frischer) Thymian

Zubereitung:

Bier und Wasser in einem Topf erwärmen. Zucker und Hefe in eine Rührschüssel geben und das Bier-Wasser-Gemisch hineingießen und warten, bis sich die Hefe und der Zucker gelöst haben. Nun nach und nach das Mehl mit dem Rührgerät (Knethaken) einrühren und einarbeiten. Im Rezept stand 100 ml mehr Flüssigkeit, deshalb musste ich noch ordentlich Mehl hinzugeben. Bei der Angabe von 300 ml Flüssigkeit habe ich dies schon berücksichtigt. Da ich aber nicht weiß, wieviel Mehl ich noch hinzugegeben habe, kann es also sein, dass ihr ebenfalls noch etwas Mehl zusätzlich benötigt. Solange noch etwas Mehl hinzugeben, bis der Teig beim Anfassen nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Nun den Teig in der Rührschüssel zu einer Kugel formen und mit Mehl bestäuben. Anschließend mit einer Klarsichtfolie oder einem Deckel abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Ich war total erstaunt, aber das funktioniert wirklich :-) 

Am nächsten Morgen die Petersilie, Knoblauch und die Frühlingszwiebeln möglichst fein schneiden. Das Ganze zusammen mit etwas Pfeffer und Paprikapulver gut unter den Schmelzkäse rühren. 

100 g Butter in einem Topf erhitzen und die Röstzwiebeln und das Brühepulver einrühren. 

Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf ein bemehltes Brett legen. Nun den Teig mit beiden Händen unter Einsatz von etwas Mehl gut durchkneten. Der Teig sollte anschließend nicht kleben und sich geschmeidig anfühlen.  Wenn er dies doch noch tut, braucht ihr noch mehr Mehl.

Den Teig nun in etwa zu einem Rechteck ausrollen. Die Schmelzkäsemischung darauf verteilen und dünn ausstreichen. Nun die Zwiebelmischung darauf verteilen und ebenfalls, so gut es geht, ausstreichen. Jetzt etwa 2 TL Thymian darüberstreuen und den Teig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt weitere 30 min gehen lassen. 

Nun die Teigrolle mit dem Messer so einschneiden, dass 3 Stränge entstehen. Darauf achten, dass die Stränge am oberen Teil der Rolle noch zusammenhalten. Also etwa 2 cm unter der oberen Kante der Rolle einschneiden und bis nach unten durchschneiden. Nun den linken und den rechten Strang etwas eindrehen, damit die Füllung nach oben zeigt. Jetzt ist Flechtarbeit gefragt. Wer es flechten kann, flechtet aus den Strängen einfach einen Zopf. Wer das nicht beherrscht, kann die Stränge auch ganz einfach ineinanderdrehen, wie es ihm beliebt. Dies muss auch alles nicht perfekt und akurat aussehen.  Es ergibt einfach einen schönen Effekt und macht das Brot appetitlicher. 

Wer es jetzt eilig hat und für diesen Schnickschnack keine Zeit hat, der schneidet die Rolle einfach in 1 cm dicke Scheiben und legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Das geht viel schneller und sieht trotzdem sehr schön aus. Ihr habt dann eben kein ganzes Brot mehr sondern Zwiebelschnecken. Dann natürlich nicht ganz so lange backen :-)

Wer sich aber an dieser Stelle doch für die Protzvariante entschieden hat, legt diesen geflochtenen Zopf dann in Form eines geschlossenen oder offenen Kranzes auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Ich habe den Brotteil am Anfang des Zopfes mit den Fingern noch etwas von unten nach oben aufgedrückt, sodass dieser Teil auch noch eine Marmorierung erhalten hat. 

Nun backt ihr das Brot bei 200 °C Umluft etwa 45 min. Falls das Brot zu schnell arg dunkel wird, könnt ihr es mit Alufolie abdecken. Ich habe diesen Schritt in der ganzen Hektik einfach verpasst... die Röstzwiebeln werden ganz schön schnell ganz schön dunkel :-) Das Brot lauwarm oder komplett ausgekühlt servieren. Guten Appetit!

Dienstag, 9. Dezember 2014

Semmelknödel

Semmelknödel sind für mich ein echtes Seelenfutter. Schon immer hab ich zugeschaut, wenn bei uns zuhause die Knödel gedreht wurden :-) Semmelknödel ist eine sehr leckere und einfache Beilage. Ob zu Gans, Rinderbraten, Schweinebraten... total egal, hauptsache es schmeckt! Die Zitronenschale ist sehr wichtig, da es den Knödeln einfach einen frischen Geschmack gibt. Also auf keinen Fall vergessen!!

Zutaten für 10 mittelgroße Knödel:

450 g Knödelbrot (oder alte, kleingeschnittene Semmeln/Brot)
400 ml warme Milch
2 Zwiebeln
3 mittelgroße Eier
Salz
Pfeffer
Muskat
abgeriebene Schale von einer kleinen (!) Zitrone
gehackte Petersilie

Zubereitung:

Die Zwiebel je nachdem, wie fein ihr sie wollt, grob bis fein würfeln. Das Knödelbrot in eine Schüssel mit Deckel geben und die Zwiebeln darauf verteilen. Nun ordentlich Salz und Pfeffer, Muskat, Zitronenschale und Petersilie hinzugeben und mit 400 ml warmer Milch übergießen. Achtet dabei darauf, dass die Zwiebeln mit übergossen werden.

Nun die Schüssel verschließen und für 20 - 30 min stehen lassen. 

Anschließend die Eier hineinschlagen und die Masse mit den Händen schön vermengen. Also kneten, quetschen, drücken was das Zeug hält. Hierbei kommt es wieder darauf an, ob ihr die Semmelknödel etwas grober oder eher feiner mögt. Also solange bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz vorhanden ist. Nun ist es wichtig, den Teig mal zu probieren. Ich unterschätze die Menge von Salz und Pfeffer gern mal :-) 

Nun einen großen Topf mit Wasser erhitzen und aus dem Teil 10 mittelgroße Knödel drehen. Dazu die Hände immer wieder anfeuchten. Wenn alle Knödel fertig gedreht sind, das Wasser salzen und ordentlich zum kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, können die Knödel einer nach dem anderen eingelegt werden. Anschließend sollten die Knödel nicht mehr kochen sondern nur garziehen. Den Deckel auflegen und die Temperatur soweit herunterdrehen, dass sie gerade nicht kochen.

Die Knödel sollten nach etwa 20 min fertig sein. Sobald sie im Kochtopf an die Wasseroberfläche steigen, sind sie fertig. Nun könnt ihr sie servieren oder verarbeiten wie ihr wollt. Bei uns gabs Schwammerlsauce dazu. 

Tipp:  Ihr könnt sie ruhig abwandeln und etwas Spinat oder ausgelassenen Speck mit einarbeiten. Dabei jedoch darauf achten, dass der Spinat einigemaßen trocken ist, da der Teig sonst viel zu feucht wird. Außerdem könnt ihr aus übrigen Knödeln am nächsten Tag einen leckeren Knödelschmarrn zaubern. Dazu die Knödel in nicht zu dünne Scheiben schneiden, mit Zwiebel und Kümmel in Butterschmalz ausbraten und nach belieben würzen. 

Montag, 1. Dezember 2014

Blaukraut sagen wir! Rotkohl sagt ihr!

Blaukraut ist eines meiner Lieblingsbeilagen. Es schmeckt so lecker und ist eigentlich sehr einfach zu machen. Allerdings muss ich gestehen, dass es mein 2. Versuch war! Der erste ging gehörig in die Hose und ansonsten griff ich immer bereitwillig zum Fertigglas! Gegen ein Fertigglas ist ja auch nichts einzuwenden, finde ich! Aber selbstgemacht ist doch immer cooler, oder nicht? Beim ersten Versuch hab ich das Kraut viel zu grob und dick geschnitten... deshalb war das damals nicht so der Bringer! Jetzt hats aber geklappt! Macht euch also die Arbeit und schneidet oder hobelt das Kraut dünn! Blaukraut sagen wir hier in Bayern, anderswo wird es gern Rotkohl genannt! Letztendlich ist es aber ein und das selbe. Lasst euch das Blaukraut zu einem Stück Entenbraten mit einem Knödel ordentlich schmecken.

Für 3 - 4 Personen:

1 kg Rotkohl
1 mittelgroßer Apfel
1 Zwiebel
1 TL Zucker
2 EL Essig
4 EL Rotwein
2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
n. B. etwas Zimt
6 EL Wildpreiselbeeren
250 ml heiße Gemüsebrühe
etwas Öl/Schweineschmalz
Salz

Zubereitung:

Den Rotkohl putzen und die äußeren Blätter entfernen. Nun den Kohlkopf vierteln, den Strunk herausschneiden und den Kohl in dünne Streifen hobeln oder schneiden. Die Zwiebel putzen und würfeln. Den Apfel schälen, achteln und in Stücke schneiden. 

Nun etwas Öl oder Schmalz in einem großen Topf erhitzen und darin Zwiebeln und Apfelstücke andünsten. Den Zucker darüberstreuen und karamellisieren lassen. Anschließend den Rotkohl hinzugeben und unter ständigem Wenden etwa 5 min mitdünsten.

Essig, Rotwein, Nelken, Loorbeer, Zimt, Salz und Preiselbeeren zugeben und gut vermengen. Die Gemüsebrühe zugießen und nun zugedeckt langsam bei mittlerer Hitze weichschmoren. Zwischendurch immer wieder umrühren und darauf achten, dass genügend Flüssigkeit im Topf ist. Sonst brennt euch das gute Blaukraut an... und das schmeckt ganz fürchterlich! Der Kohl sollte nach gut einer Stunde gar und weich sein. Zum Schluss nochmals mit Salz oder Preiselbeeren abschmecken und die Nelken sowie die Lorbeerblätter entfernen.

Montag, 20. Oktober 2014

Ofenpaprika mit Kartoffelfüllung

Wieder einmal ein Rezept für gefüllte Paprika! Ja was soll ich sagen? Wir lieben sie einfach in jeder Variante! Ob mit Quinoa oder  mit Hackfleisch und Feta... sie schmecken alle! Diesmal gibt es hier ein Rezept mit einer Kartoffelfüllung mit Zucchini. Etwas anders aber super lecker!

Zutaten für 2 Personen:

250 g mehligkochende Kartoffeln
2 kleine Zucchini
2 rote Paprikaschoten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Feta
400 ml passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
Thymian
Muskat
Basilikum
Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser etwa 20 min garen. Zucchini klein würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. 

Nun die Paprika waschen und einen Deckel abschneiden. Die Kerne entfernen und beiseite stellen. Schafskäse zerbröseln oder in Würfel schneiden. Kartoffeln abgießen und zerstampfen. Nun etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und Zucchiniwürfel etwa 5 min anbraten. Die Zucchinimischung unter die Kartoffelmasse rühren und den Fetakäse untermischen. Anschließend mit Kräutern und Gewürzen abschmecken. 

Die passierten Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Auflaufform gießen.

Nun die Paprika mit der Kartoffelmasse füllen und in die Auflaufform stellen. Den Deckel wieder aufsetzen und bei 180 °C im Ofen etwa 35 min backen. Lasst es euch schmecken!

Montag, 13. Oktober 2014

-Snack it!- Knusprige Kartoffelchips ohne Fett

Kartoffelchips ohne Fett? Ihr denkt, das geht nicht? Das geht sehr wohl! Nämlich in der Mikrowelle! Ich habe hier schon erzählt, dass ich ein absolutes Opfer der Snack- und Knabbersucht bin! Und da man sich ja nicht jeden Abend ne Tüte Chips gönnen kann, sucht man sich gesündere Alternativen! Wie z.B. diese Kartoffelchips aus der Mikrowelle! Man braucht wirklich kein Fett, und trotzdem werden sie wunderbar knusprig! Außerdem sind die Spieße ein toller optischer Hingucker! Probierts mal aus!Diese Kartoffelchips gehen wirklich total schnell und sind total lecker! Außerdem habe ich euch hier und hier bereits schon gesunde Chipsalternativen vorgestellt :-) 

Zutaten für einen hungrigen Knabberkönig:

3 mittelgroße Kartoffeln
Gewürze nach Wahl (z.B. Salz, Paprika, Curry)
Holzspieße

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und mit einen Sparschäler in Scheiben schneiden. Dies funktioniert auch super mit einer Brotschneidemaschine. Die Kartoffelscheiben sollten recht dünn sein, denn dann werden sie richtig knusprig. Ich hab manche Kartoffeln auch der Länge nach in Scheiben geschnitten. 

Nun werden die Kartoffelscheiben leicht mit Salz und Gewürzen bestreut und anschließend auf die Holzspieße gesteckt. Die längeren Scheiben hab ich einfach wie ein "U" aufgespießt. Achtet hier dabei, dass sich die Kartoffelscheiben nicht berühren. 

Nun die Spieße auf ein Mikrowellengeeignetes Gefäß legen. Hierbei ist wieder wichtig, dass die Kartoffeln frei hängen und am Boden nicht aufliegen. 

Nun wirds etwas knifflig. Jede Mikrowelle ist anders und ihr müsst hierbei eure perfekte Einstellung finden. Die Chips verbrennen unglaublich schnell. Ich hatte meine Einstellung auf 70% (Ich hab keine Ahnung wie viel Watt das dann sind) und hatte die Kartoffelchips etwa 4 - 5 min drin. Lieber öfter nachschauen und wenn nötig immer wieder ein paar Sekunden verlängern. Viel Spaß beim Knuspern!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

-Snack it!- Knusprige Brotchips

Also, ich muss ja jetzt mal was gestehen! Ich steh auf Snacks und Knabberzeugs! Und die absoluten Spitzenreiter sind bei mir die bösen bösen Chips! So lecker und so ungesund! Das geht natürlich garnicht! Aber fast jeden Abend befinde ich mich im persönlichen Krieg mit mir selbst! Man muss sich das mal vorstellen... Ich steh vom Abendessenstisch auf, setz mich aufs Sofa und schon könnte die Mapferei weitergehen... schrecklich! Aber da es so anstrengend ist, immer "NEIN!" zu sich selbst zu sagen, versucht man als Mensch natürlich Alternativen zu finden! Und sind wir doch mal ehrlich... man hat einfach nicht immer Lust auf Obst! Diese Brotchips sind super für Heißhungerattacken auf dem Sofa. Man kann sie in größerer Menge herstellen und sie halten sich in einer verschließbaren Box knapp eine Woche. Außerdem kann man altes Brot auf diese Weise richtig lecker verarbeiten. Man kann diese Brotchips auch mit Kräutern, wie z.B. Rosmarin oder Thymian, verfeinern. Auch ohne Öl sind sie sehr lecker.

Zutaten:

altes Brot
Olivenöl
Salz
Knoblauch

Zubereitung:

Das Brot mit der Brotmaschine in sehr dünne Scheibchen schneiden. Anschließend in kleine Stücke schneiden. 

Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem Öl vermengen. Denkbar wäre auch, das Öl mit dem Knoblauch im Mörser zu vermengen. Dabei wird das Knoblaucharoma noch intensiver. 

Nun die dünnen Brotscheibchen auf einem Backpapier verteilen und mit dem Öl wirklich nur ganz dünn bestreichen. Nun die Brotscheiben noch leicht salzen.  

Anschließend werden die Brotchips bei 170 °C etwa 10 min im Ofen gebacken. Passt aber etwas auf, denn sie werden schnell dunkel. Lieber vorher mal nachschauen, ob sie schon knusprig sind. Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Snacken und Knabbern :-)